Schönheitsgeheimnis: Sauna statt Schönheitsschlaf: So stärkt Schwitzen das Wohlbefinden

Wer regelmäßig sauniert, lebt stressfreier und beugt Erkältungen vor. Doch ein Sauna-Besuch stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Schönheit von innen und außen!

Regelmäßige Sauna-Besuche sind Teil von Lea Michelles Schönheitsgeheimnis Bild: [M]Carrie-nelson/ImageCollect / Mykhaylo_Kozelko/Shutterstock.com/spot on news

Ein finnisches Sprichwort besagt: "Die Sauna ist die Apotheke der Armen". Während das Saunieren in Finnland ein elementarer Bestandteil der Kultur ist, erfreut sich das Saunabad auch im winterlichen Deutschland einer großen Beliebtheit. Doch die Schwitzkuren tun nicht nur dem Immunsystem gut, sondern auch der Schönheit. Wer richtig sauniert, strahlt von innen!

Was braucht man zum Saunieren?

Um für den Saunabesuch richtig ausgestattet zu sein, muss die Badetasche vollgepackt werden: Hinein kommen ein großes Badehandtuch, das als Unterlage für die Saunagänge gedacht ist, sowie ein Handtuch zum Abtrocknen nach dem Duschen. Des Weiteren können sich Badeschuhe, Bademantel sowie Shampoo und Duschgel zu den Handtüchern gesellen. Das wichtigste Mitbringsel passt jedoch in keine Tasche: Für den Saunabesuch sollte man vor allem Zeit mitbringen. Um richtig entspannen zu können, sollte man mindestens zwei bis vier Stunden Zeit einplanen. Je mehr desto besser.

Kein Schweiß auf Holz! - Die Don'ts

Eine der wichtigsten Sauna-Regeln lautet: Die Schwitzkur sollte weder mit leerem Magen noch direkt nach dem Essen angetreten werden. Verzichten sollte man davor außerdem auf alkoholische Getränke - stattdessen über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Wasser oder Tee trinken. Der Kreislauf ist dafür umso dankbarer. Einen Saunabesuch sollte man auch vermeiden, wenn man bereits erkältet ist oder an einem grippalen Infekt leidet. Saunieren beugt lediglich vor, kuriert aber nicht und strengt den kränklichen Körper zu sehr an.

Die Vorbereitung vor der Sauna

Um effektiv schwitzen zu können, duscht man sich unbedingt vor dem ersten Saunagang. Danach abtrocknen, denn trockene Haut schwitzt besser als nasse. Vorneweg kann noch ein warmes Fußbad genommen werden - so akklimatisiert man den Körper. In der Saunakabine gilt: Kein Schweiß auf Holz! Deshalb sollte immer ein großes Badehandtuch auf der Sitzbank untergelegt werden.

Normal schwitzen vs. Aufguss

Ein einzelner Saunagang dauert in der Regel acht bis zwölf Minuten. Länger als eine Viertelstunde sollte man in keinem Fall schwitzen. Als Sauna-Anfänger wählt man am besten einen Platz auf der unteren beziehungsweise mittleren Bank. Luft steigt nach oben und je höher man sitzt desto heißer wird es. Gerade beim Aufguss kann es auf den oberen Rängen unerträglich werden. Nimmt man an einem Aufguss teil, betritt man die Kabine vorzugsweise fünf bis zehn Minuten vorher zum Anschwitzen und bleibt nach dem Aufguss noch ein bis zwei Minuten sitzen. Bei Unwohlsein darf die Sauna jederzeit verlassen werden.

Ist der Saunagang beendet, wickelt man sich in sein Badehandtuch oder den Bademantel und begibt sich zum Abkühlen an die frische Luft. Danach empfiehlt sich eine Dusche mit kaltem Wasser und - falls man mutig genug ist - ein Bad in der eisigen Tauchglocke. Ein warmes Fußbad am Ende verhindert unangenehmes Nachschwitzen. Danach: Ab in den Ruheraum. Am besten mit einem guten Buch. Extra Tipp: Wollsocken nicht vergessen und zum Ruhen anziehen. Sorgt für wohlig warme Füße!

Diese positiven Effekte hat ein Sauna-Besuch

Saunieren stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte sowie das Herz-Kreislauf-System. Es sorgt zudem für eine bessere Verarbeitung von Stressfaktoren, die uns gerade im Winter anfällig für Erkältungen machen. Nach sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Skifahren oder Eislaufen fördert der Saunabesuch die Regeneration der Muskeln und entspannt Körper und Geist. Saunieren man richtig, bleibt der Gang in die Apotheke gespart!

Zusätzliches Beauty-Treatment

In der Regel sollte man nicht mehr als drei Saunagänge pro Tag absolvieren. Wer das hinter sich gebracht hat, kann sich für ein zusätzliches Beauty-Treatment noch ins Dampfbad begeben. Doch statt dort einfach nur zu schwitzen, sollte die feuchte Luft für ein Ganzkörper-Peeling genutzt werden. Das lässt sich ganz einfach im Vornherein zuhause vorbereiten...

Für das Peeling eine beliebige Menge Salz oder Zucker in einen Behälter geben und mit Öl vermischen. Verwendet werden kann dazu entweder ein duftendes Körperöl aus dem Drogeriemarkt oder auch herkömmliches Oliven- oder Kokosöl. Wer das Peeling aus Zucker herstellt, kann noch etwas Honig zur Mischung hinzugeben. Im Dampfbad selbst reibt man sich von oben bis unten damit ein und wartet bis die Salz- oder Zuckerkörner halbwegs geschmolzen sind. Danach abduschen und mit einem Handtuch abtrocken - die Haut fühlt sich danach garantiert babyweich an.

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