Forscher sicher: DARUM schadet Monogamie Ihrer Gesundheit

Treue ist für viele Menschen in einer Partnerschaft Grundvoraussetzung. Doch eine Professorin gibt nun zu bedenken, dass genau dieser Anspruch Beziehungen langfristig vergiftet. Zudem kann Monogamie der Gesundheit tatsächlich schaden.

Ist es gesünder, polygam zu leben? Bild: Fotolia/ sakkmesterke

Für viele Menschen bedeutet eine feste Beziehung automatisch Monogamie. Untreue wird nicht geduldet, man gehört sich exklusiv. Doch selbst wenn beide Partner mit dieser Abmachung einverstanden sind: Einfach ist Monogamie nicht immer. Schließlich kann hinter jeder Ecke ein anderer attraktiver Partner lauern, der sich ebenfalls gut im eigenen Bett oder sogar im eigenen Leben machen würde.

Affären entstehen oftmals unbewusst

Und selbst Menschen mit festen moralischen Werten, die immer davon überzeugt waren, ihrem Partner niemals untreu zu werden, sind bereits in die Affären-Falle getappt. Schleichend haben sie sich einem anderen Menschen angenähert. Laut "Daily Mail" sind es oftmals gute Freunde, Kollegen oder Bekanntschaften, mit denen man plötzlich eine Affäre beginnt. Selten sind es Unbekannte, die man gerade erst kennengelernt hat.

Monogamie schadet der Beziehung

Deshalb ist eine kanadische Professorin nun der Ansicht, Paare der Neuzeit sollten ihren Beziehungsstatus und den Begriff der Treue noch einmal überdenken. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass ein Großteil der Beziehungen und Ehen aufgrund von Untreue in die Brüche gegangen ist. Ist Monogamie also überholt? Sehnt man sich insgeheim nach der Erlaubnis, seinen Partner auch einmal betrügen zu dürfen? Und wo beginnt Untreue überhaupt? Beim Flirten im Internet? Beim Anschmachten eines Promis?

Diese Fragen muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Psychologin Ashley Thompson fand heraus, dass die Treue-Standards, an die wir uns selbst halten, stark von denen abweichen, die wir unserem Partner auferlegen.

Untreue Partner riskieren Gesundheit des anderen

Zudem fand Thompson heraus, dass untreue Partner, die in einer streng monogamen Beziehung leben, bei einem Seitensprung eher auf Safer Sex verzichten als diejenigen, die in einer eher offenen Beziehung leben. Die Fremdgeher nehmen damit in Kauf, die Gesundheit ihres festen Partners zu gefährden.

Zu guter Letzt ist Thompson der Meinung, ein Seitensprung oder eine Schwärmerei für einen anderen Menschen, kann einer Beziehung sogar gut tun. Denn vielleicht kann diese eine Person, Bedürfnisse befriedigen, die in der Beziehung zu kurz kommen. Ganz gleich ob auf emotionaler, sexueller oder romantischer Basis.

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fka/bua/news.de

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