Abnehmen nach Weihnachten: Weihnachtsspeck angefressen? So purzeln die Pfunde wieder

Wer kennt es nicht: Naschereien in der Weihnachtszeit und auch die ausgiebige Festmahlzeit an Heiligabend haben so manche Spuren in Form von unliebsamen Speckröllchen hinterlassen. Damit sie nicht dauerhaft ansetzen, haben wir für Sie ein paar Tipps zum Abnehmen.

Vor Weihnachten gibt es genügend Anlässe zu schlemmen - das macht sich bei einigen auf der Waage bemerkbar. Bild: Fotolia/Kurhan

Weihnachtsgans, Rotkohl und Klöße zum Mittag, Stollen und Lebkuchen zum Kaffee, Würstchen und Kartoffelsalat am Abend und zwischendurch Dominosteine, Weihnachtskekse und Marzipan. Die Weihnachtsfeiertage entwickeln sich nicht selten zu einem wahren Fressgelage. Kein Wunder, dass manch einer das Gefühl hat, sich nach Weihnachten nur noch rollend fortzubewegen. Und so folgt nach dem großen Fressen just die neue Diät.

Ist abnehmen nach Weihnachten überhaupt notwendig?

Aber Moment, kann man über Weihnachten tatsächlich mehrere Kilo Gewicht zulegen? Wenn es nach dem NDR geht, nicht. Tatsächlich müssten wir schon 18.000 Kilokalorien zu uns nehmen, um einen deutlichen Sprung auf der Anzeige der Waage zu verursachen. Zwar ist die Weihnachtsgans eine echte Kalorienbombe, doch die schlägt - inklusive Rotkohl und Knödel - pro Portion mit knapp 1300 Kilokalorien zu Buche. Um deutlich zuzunehmen müsste man aber mindestens fünf Kilogramm Gans essen. Und dennoch: Das Wohlbefinden im eigenen Körper nimmt nach den Weihnachtstagen doch merklich ab, wobei Völle- und Schuldgefühle ihr Übriges tun.

Zu Weihnachten und in der Adventszeit erst gar nicht zunehmen - so geht's

Wer gar nicht erst in die Fressfalle zu Weihnachten und Silvester geraten möchte, kann bereits während der Weihnachtszeit bewusst essen. Glühwein, gebrannte Mandeln und Fettgebackenes wie Krapfen treiben bereits auf dem Weihnachtsmarkt schnell das Kalorienkonto nach oben. Wer clever auswählt, kann aber leckere Sachen essen, die nicht so gehaltvoll sind.

Beim Naschen greift man dann nicht zu Marzipan, Keksen und Krapfen, sondern zu den deutlich kalorienärmeren Varianten. Dazu zählen etwa ein Bratapfel, Crêpes mit Puderzucker oder Apfelmus, eine Portion Zuckerwatte oder gesalzenes Popcorn. Darauf weist die Verbraucher Initiative hin. Statt der Weihnachtsgans kommt einfach mal magerer Fisch auf den Teller und ein Spaziergang nach jeder Mahlzeit tut der Verdauung tut. Gut beraten ist außerdem jeder, der während der Weihnachtsfeiertage auch nicht mehr isst als sonst.

Hilfreiche Tipps zum Abnehmen nach Weihnachten

Sollen nach der Adventszeit und Weihnachten dennoch ein paar Kilo runter, ist Hungern jedoch der schlechteste Weg. Zu schnell droht der Jo-Jo-Effekt und die gepurzelten Kilos sind schneller zurück, als einem lieb ist. Empfehlenswert sind regelmäßige Mahlzeiten, wobei der Tag am besten mit einem ausgewogenen Frühstück beginnt. Wer nur wenig oder gar nicht frühstückt, der hat tagsüber öfters Heißhungerattacken. Zudem sind viel Fett, Zucker und Alkohol sowie Kohlenhydrate nach 18 Uhr tabu. Sie machen nicht lange satt. Nachhaltiger sind dagegen Proteine.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Proteinzufuhr von 0,8 Gramm pro Körpergewicht. Tierische Lebensmittel, zum Beispiel Eier, Milchprodukte, Fisch und Fleisch, enthalten Proteine, aber auch pflanzliche Lebensmittel, wie Getreideprodukte, Kartoffeln, Nüsse und Hülsenfrüchte. Viel frisches Gemüse und Salat können ebenso beim Abnehmen helfen wie ein vegetarischer Tag, an dem auf Fleisch verzichtet wird.

Weihnachtspfunde mit Sport loswerden - oder bei der Hausarbeit

Um mehr Gewicht zu verlieren ist Sport und Bewegung in jedem Fall ratsam. Dadurch werden Muskeln aufgebaut und erhalten, wobei auch mehr Kalorien verbrannt werden. Wer kein Sportjunkie ist, kann mit kleinen Schritten beginnen: Statt dem Fahrstuhl öfters die Treppe nehmen, das Auto weiter weg parken und zum Zielort laufen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder Hausarbeit effektiv zum Abnehmen nutzen.

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