"Jansporting": Gefährlicher Alkohol-Trend! Wenn ein Rucksack Leben retten soll

Rucksack-Hersteller Jansport wird unfreiwillig Bestandteil eines gefährlichen Alkohol-Trendes. Um junge Menschen vor dem Ersticken an ihrem eigenen Erbrochenen zu retten, bekommen die nun einen Rucksack verpasst. Leider funktioniert dies in der Praxis nicht.

Die Jugendlichen versäumen es, ihren Freunden richtig zu helfen. Bild: Fotolia/ Jacob Lund

In den USA entwickelt sich momentan ein beunruhigender Trend, der den Rucksack-Hersteller Jansport involviert. Denn offenbar hat sich im Internet ein gewisser Tipp verbreitet, wie man seine Freunde nach einer wilden Partynacht vor dem Ersticken an ihrem eigenen Erbrochenen rettet.

Jansporting: Dubioser Trend gefährdet Leben

Um einen tragischen Saufunfall zu verhindern, bekommen die Trinker einen Rucksack verpasst, ihr sogenanntes "drunk pack". Der Inhalt: Meist Handtücher, aber eigentlich nebensächlich! Wichtig ist, dass dieser Rucksack verhindern soll, dass sich die Sauf-Köpfe auf den Rücken rollen, sich im Schlaf übergeben und dann daran ersticken.

Zwei Menschen sterben trotz "drunk pack"

Doch leider ist das nur einfältige Theorie. In der Praxis erzielt das Jansporting nicht den gewünschten Erfolg. Aktuell sind zwei Fälle bekannt, in denen Studenten von ihren Freunden mit einem "drunk pack" ausgestattet allein gelassen wurden und dennoch an einer Alkoholvergiftung gestorben sind.

Anstatt den Notarzt zu rufen, hatten sich die Jugendlichen auf das Jansporting verlassen. Ein fataler Fehler. Die Polizei mahnt junge Menschen nun dazu, nicht auf diverse Rucksäcke zu vertrauen, sondern bei Anzeichen einer Alkoholvergiftung umgehend den Notarzt zu rufen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

fka/jat/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Empfehlungen für den news.de-Leser