26.06.2017, 10.38 Uhr

Eid Mubarak 2017: Zuckerfest zum Ramadan-Ende: Die wichtigsten Infos über das Fastenbrechen

Üppige Festmahle und Geschenke sind Tradition beim Fest des Fastenbrechens in der islamischen Welt. Doch viele Konflikte überschatten das "Eid al-Fitr", das wichtigste islamische Fest. Das Ende des Ramadan heißt auch das Ende vom abstinenten Leben der letzten Wochen.

Der Fastenmonat Ramadan geht mit dem Zuckerfest zu Ende. Bild: picture alliance / Manish Swarup/AP/dpa

Nach dem Ende des Ramadans feiern Hunderte Millionen Muslime weltweit das Fest des Fastenbrechens. Das dreitägige "Eid al-Fitr", das am Sonntag begann, ist eines der höchsten Feste in der islamischen Welt, neben dem Opferfest. Das Fasten im Ramadan gehört zu den fünf Säulen des Islam. Das Zuckerfest läutet das Ende der Fastenzeit ein. Es wird traditionell im Kreise der Familie zusammen mit üppigen Festessen und vielen Geschenken gefeiert.

Ende des Fastenmonats Ramadan wird mit Zuckerfest gefeiert

Bereits in den letzten Tagen des Fastenmonats Ramadan treffen die Familien zahlreiche Vorbereitungen auf das traditionelle "Eid al-Fitr". Obwohl sie während des Ramadan zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht essen und trinken dürfen, fangen in der Zeit schon die Hamsterkäufe an. Das Ende des Ramadan, das auch Zuckerfest genannt wird, wird also traditionell mit Unmengen an Süßigkeiten begangen.

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Muslime begehen Fastenbrechen mit großem Gebet

Gleich nach dem Sonnenaufgang am Tag des "Eid al-Fitr" wird das traditionelle Gebet des Fastenbrechens abgehalten. Vor allem muslimische Frauen richten sich für das Ramadan-Ende besonders her. Neue Kleidung und die traditionellen Henna-Tattoos auf den Händen dürfen nicht fehlen. Beim drei Tage dauernden Fest Eid Mubarak beginnt für die Muslime schließlich eine neue Zeitrechnung.

Üppiger Speiseplan beim Eid-Mubarak-Fest

Da es beim Eid Mubarak zum Ende des Ramadan auch immer üppige Festmähler gibt, mit denen das Fastenbrechen gefeiert wird, beginnt die Vorbereitung auch schon lange vorher. Generell hält sich allerdings kein Muslim an die Vorgaben, nach dem Fastenbrechen langsam wieder mit dem Essen zu beginnen. Für die Gläubigen des Islam werden am Ende des Ramadan Tiere geschlachtet und viele Speisen die Mägen füllen, die oftmals das ganze Jahr nicht auf dem Tisch stehen.

Ende des Ramadan 2017: Drei Tage feiert der Islam

Im Gegensatz zum normalen Heilfasten, wie wir es kennen, hält sich der Speiseplan zum Ende des Ramadan nicht an die normalen Regeln des Fastenbrechens. Die Gläubigen des Islam beginnen nicht langsam mit dem Essen, sondern schlemmen, was der Kühlschrank her gibt. Vor allem stehen Lebensmittel auf dem Speiseplan, die es sonst das ganze Jahr nicht zu essen gibt. Für die Kinder sind die vielen süßen Bakhlava ein besonderes Highlight.

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