Reisewarnungen aktuell 2017: Zu unsicher! Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in diese Länder

Urlauber aufgepasst! Angesichts der weltweit angespannten Sicherheitslage warnt das Auswärtige Amt aktuell vor Reisen in gefährdete Gebiete. Hier sollten Reisende besonders vorsichtig sein.

Für viele beliebte Urlaubsländer gibt es aktuell Reisewarnungen. Bild: Marius Becker/dpa

In Zeiten von terroristischen Anschlägen und zunehmenden Entführungen birgt die Reise ins Ausland viele Gefahren. Urlauber sollten sich daher schon im Vorfeld darüber informieren, wie die Sicherheitslage in ihrem Zielort aussieht. Dazu empfiehlt sich ein Blick in die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Reisewarnungen 2017 aktuell: Auswärtiges Amt warnt vor Urlaubsländern

In vielen Ländern der Welt ist die Lage aktuell noch immer extrem angespannt. Gerade wenn es um die Planung des Sommerurlaubs geht, sollten Reisende jetzt daher besondere Vorsicht walten lassen. Das Auswärtige Amt warnt zurzeit (Stand: 15.06.2017) vor Reisen in 25 verschiedene Länder und spricht entsprechende Sicherheitshinweise aus. Darunter befinden sich auch viele beliebte Urlaubsorte der Deutschen.

Aktuelle Reisewarnungen für Ägypten und die Philippinen

Besonders in Ägypten sollten Reisende jetzt vorsichtig sein. Nachdem das Land die Beziehungen zu Katar eingestellt hat, besteht weiterhin die Gefahr von terroristischen Anschlägen. Urlauber sollten sich daher vor Menschenansammlungen und Demonstrationen - vor allem vor religiösen Stätten oder staatlichen Einrichtungen - fern halten. Auch auf den Philippinen mahnt das Auswärtige Amt zu Wachsamkeit. Nach schweren Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und terroristischen Gruppen gilt in dem Land vorerst das Kriegsrecht. Zudem warnt das Land vor Entführungen.

Gefahr von Entführungen auch in Japan und Nigeria sehr hoch

Besonders hoch ist die Gefahr, Opfer einer Entführung zu werden, auch in Nigeria. Durch die angespannte wirtschaftliche Lage steigt die Kriminalität im Land. Ziel sind dabei besonders Ausländer. An den vorgelagerten Küstenregionen und im Golf von Guinea sind zudem Piraten aktiv. Vorsicht ist auch in Japan geboten. Zwar sei die Kriminalität im Land laut dem Auswärtigen Amt gering, doch treiben vor allem in den Großstädten am Abend Trickbetrüger ihr Unwesen, die es auf Bargeld und Kreditkarten abgesehen haben. Nicht zu unterschätzen ist darüber hinaus auch die atomare Strahlung durch die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima I. Betroffene Gebiete sollten daher gemieden werden.

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