Chemsex
Warum der Sex-Trend so gefährlich ist

Chemsex ist vor allem in Großbritannien und den USA schon länger ein Problem. Nun schwappt der Trend aber auch nach Deutschland - mit verheerenden Folgen.

Chemsex ist vor allem auf Sex-Marathon-Partys beliebt. Bild: Fotolia/sakkmesterke

Seit 2015 ist Chemsex in Großbritannien und den USA ein zunehmendes Problem. Nun scheint der gefährliche Sex-Trend auch in Deutschland angekommen zu sein. Doch was ist Chemsex überhaupt und was macht es so gefährlich?

Chemsex bezeichnet Geschlechtsverkehr unter Drogen-Einfluss

Chemsex bezeichnet Geschlechtsverkehr unter Drogen-Einfluss, das Wort setzt sich aus den Wörtern Chemie und Sex zusammen, und ist vor allem bei Sex-Partys oft fester Bestandteil. Dabei wird sich oft über Dating-Apps zu Gruppensex verabredet, der unter Drogen-Einfluss mehrere Tage dauern kann. Das Gefährliche ist, dass die Drogen zunächst scheinbar den Geschlechtsverkehr intensivieren. Häufig werden Poppers, Crystal Meth oder Ecstasy konsumiert.

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Chemsex birgt große gesundheitliche Gefahren

2015 machte eine Doku über Chemsex auf das Problem aufmerksam und ließ einige Praktizierende zu Wort kommen, die vom besten Sex ihres Lebens schwärmten. Die Drogen erhöhen demnach die Lust, Hemmungen verschwinden. Doch auch die HIV-Infektionen steigen durch den Chemsex schlagartig an. Als der Trend die Gay-Szene in London erreicht, wurden allein in der britischen Hauptstadt fünf Männer täglich mit HIV infiziert.

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Denn unter Drogen stehend denkt kaum noch einer an Kondom und Eigenschutz. Doch auch Herzinfarkte und Schwächeanfälle gehen mit den Chemsex-Partys einher - ausgelöst durch körperliche Anstrengung und die Auswirkungen des Drogenkonsums, welcher sowohl physische als auch psychische Folgen hat.

Der Trailer zur Chemsex-Doku aus dem Jahr 2015:

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gea/loc/news.de

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