02.01.2017, 14.21 Uhr

Auswärtiges Amt zu Terror in Istanbul: Reisewarnung? Verschärfte Reisehinweise für die Türkei

Das Auswärtige Amt hat nach dem Terror-Anschlag auf einen Nachtclub in Istanbul die Reisehinweise für Türkei-Urlauber verschärft. In der Silvesternacht hatte ein Mann zahlreiche Gäste getötet, darunter auch zwei Deutsche.

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Türkei-Urlauber verschärft. Bild: Halit Onur Sandal/AP/dpa

Das Auswärtige Amt (AA) in Berlin hat nach der Terror-Attacke auf einen Istanbuler Nachtclub seine Sicherheitshinweise verschärft: Das Ministerium warnt aktuell vor terroristischen Anschlägen in der Türkei, die sich gezielt auch gegen Ausländer richten könnten. Es wird grundsätzlich geraten, Menschenansammlungen und Orte, an denen sich regelmäßig Ausländer aufhalten, möglichst zu meiden und erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen.

Auswärtiges Amt nach Terror-Anschlag in Istanbul: Vorerst in den Unterkünften bleiben

Reisende in Istanbul sollen vorerst in ihren Unterkünften bleiben und die Medien und Hinweise des Auswärtigen Amtes im Blick behalten. Immer wieder kommt es in der Türkei zu blutigen Anschlägen. Daher sei nicht auszuschließen, dass terroristische Gruppierungen weiterhin versuchen, Anschläge insbesondere in den Metropolen zu verüben, so das Auswärtige Amt in einer Mitteilung auf seiner Website.

Reisehinweis für Türkei-Urlaub aktuell: Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen "verantwortungsvoll prüfen"

Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und Festlichkeiten sollte verantwortungsvoll geprüft werden. Im Istanbuler Nachtclub Reina hatte ein Mann in der Silvesternacht mit einer Schusswaffe ein Blutbad angerichtet und 39 Menschen getötet, darunter bis zu 16 Ausländer, zwei der Opfer sind Deutsche. Mehr als 60 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Attentäter ist flüchtig. Zu der Tat bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat.

FOTOS: Islamischer Staat Der IS-Terror in Bildern
zurück Weiter Dieser Screenshot eines Propagandavideos der IS-Miliz zeigt voll verschleierte Frauen mit Gewehren, die angeblich in der syrischen Stadt Al-Rakka operieren. (Foto) Foto: Syriadeeply.org / dpa Kamera

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lid/sam/news.de

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