Türkei-Reisewarnung aktuell: So reagieren die Fluggesellschaften auf den Putschversuch

Zahlreiche Fluglinien haben Flüge in die Türkei gestrichen. Bild: dpa

Lufthansa nimmt nach Putschversuch Türkei-Flüge wieder auf

Die Lufthansa hatte am Samstag weitere Flüge in die Türkei gestrichen. Zwei Verbindungen von Frankfurt nach Istanbul fielen wegen der nach wie vor unklaren Lage aus, wie ein Sprecher mitteilte. Damit waren alle drei der für Samstag geplanten Lufthansa-Flüge von Frankfurt in die Metropole am Bosporus abgesagt.

Nach dem Putschversuch in der Türkei hat die Lufthansa für morgen angekündigt, den regulären Flugverkehr in das Land wieder aufzunehmen. Man werde weitgehend zum normalen Flugplan zurückkehren, teile die Fluggesellschaft mit. Die Ziele Istanbul und Antalya von Frankfurt sowie Ankara, Izmir und Bodrum von München aus würden bedient. Gestrichen würden nur der erste Ankara-Flug aus München sowie der erste Flug von Istanbul nach Deutschland. Heute hatte die Airline alle Flüge Istanbul - Frankfurt gestrichen.

Air Berlin fliegt wieder nach Antalya

Nach dem Putschversuch in der Türkei hat Air Berlin die Flüge in die Urlaubsregion Antalya wieder aufgenommen. "Wir haben uns dazu entschieden, die Flüge in die Türkei bis auf Weiteres durchzuführen", sagte ein Sprecher am Samstag. Die Airline beobachte die politische Lage und stehe in Kontakt mit den Behörden. Antalya ist das einzige Ziel, das die Air Berlin Group in der Türkei anfliegt. Flüge dorthin gibt es zum Beispiel von Düsseldorf und Wien aus. Am Freitagabend hatte die Fluggesellschaft einen Flug von Wien nach Antalya gestrichen. Kunden, die derzeit nicht in die Türkei reisen wollten, könnte ihre Flüge bis 20. Juli kostenfrei umbuchen, sagte der Sprecher.

TUI reagiert mit kostenlosen Umbuchungen und Stornierungen bis 17. Juli

TUI bietet Gästen gebührenfreie Umbuchungen und Stornierungen für alle Anreisen bis 17. Juli an. Urlauber werden gebeten, sich dafür an ihre Buchungsstelle zu wenden. Die TUI Reiseleiterorganisation berichtet, dass die Stimmung unter den Gästen ruhig und besonnen ist. Sollten Gäste den Wunsch haben, vorzeitig abzureisen, wird dies durch die TUI Reiseleitung organisiert.

Die Situation wird weiter genau beobachtet. TUI steht in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden und ihrer Reiseleiterorganisation vor Ort. Die Ausflugsprogramme für heute wurden vorsorglich abgesagt.

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bua/jat/news.de/dpa

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