Bundes-Jogi alias Mr. Sexy: Jogi Löw im Style-Check: Die Geheimnisse hinter seinem Look

Trotz mancher Fashion- und Benimm-Pannen: Bundestrainer Jogi Löw investiert viel Zeit und Geld in sein Aussehen. Manche Tricks lassen sich nachahmen, aber das eigentliche Geheimnis seines Styles kann man für Geld nicht kaufen.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Jogi Löws (56) Äußeres sorgt für Aufsehen, seit er im Rampenlicht steht: So wurde der klassisch-elegante Bundestrainer-Look in der Vergangenheit mit der gleichen Leidenschaft gelobt, mit der jetzt seine "Hosen-Gate"-Panne und sein "Schwitz-Shirt"-Auftritt kritisiert werden. Im Netz wünschen sich Fans den für ihn einst typischen Anzug, den blauen Glückspulli und - wenn schon nicht den Schal - dann doch wenigsten das schwarze Hemd zurück. Enttäuschung über Schlabber-Style und Schlafanzug-Look machen sich breit. Dass besagtes "Schwitz-Shirt", ein graues Hugo-Boss-Oberteil für schlappe 84,95 Euro, trotzdem am nächsten Tag ausverkauft war, gibt Anlass zum Style-Check: Denn das Nivea-Testimonial bleibt anscheinend doch vielen ein Vorbild in Sachen gepflegter Männlichkeit. Wie macht er das? Die fünf Beauty-Geheimnisse des Jogi Löw:

Geheimnis Nr. 1: Das Outfit

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Da das deutsche Luxus-Label Hugo Boss das DFB-Team mit Anzügen und Casuals ausstattet, kann Löw lediglich über die Kombi entscheiden. Darüber hinaus bleiben ihm kleine Style-Lücken, die er selbst füllt: So trägt er seinen Schal immer zur klassischen Schlaufe gebunden, statt dem hippen Loop-Trend nachzulaufen. Und wie die "Bild"-Zeitung berichtet, trägt Löw unter seinem Oberteil immer eine lange Silberkette mit einem Kreuz-Anhänger - der einstige Messdiener ist gläubiger Katholik. Weltlicher hingegen ist sein Handgelenk geschmückt, wo das Taucheruhren-Sondermodell "La Cumbre Volcano" des Schweizer Herstellers IWC prangt: Ein Teil des Verkaufspreises von 10.600 Euro geht übrigens an die "Charles Darwin Foundation", die für den Erhalt des Ökosystems Galapagos kämpft.

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Geheimnis Nr. 2: Die Frisur

"Sie können ja gern mal dran ziehen", sagt Löw im Interview zur "Die Welt"-Reporterin, die ihn fragt, ob er ein Toupet trage. "Alles echt", lautet das Ergebnis eines anschließenden Griff-Tests. Das weiß auch der Berliner Promi-Friseur Shan Rahimkhan, der sich alle sechs Wochen um Löws locker-fallende Haarpracht sorgt: Pflegeleicht muss sie sein, denn "ich wasche meine Haare, föhne sie zwei Minuten an, mach' vielleicht etwas Gel rein, und dann fallen die so." Er habe seit er denken könne die gleiche Frisur, was auch daran liege, dass seine Haare "nach vorne wachsen" würden - was ihn im Übrigen "etwas stört", denn "ich könnte sie gar nicht zurückkämmen." Das Ergebnis ist die typische "Löw-Pony-Frisur", die unter all den ausgeflippten Fußball-Matten fast schon etwas Beständiges ausstrahlt.

Geheimnis Nr. 3: Die Cremes, die Pflege, der Duft

Creme spielt eine große Rolle in Löws Biographie: Seine Mutter nutze Nivea, er und seine Brüder seien mit der blauen Dose aufgewachsen und schließlich sei er ihr Werbeträger geworden, denn damit "kann ich mich identifizieren, das kenne ich von klein auf", erzählt er der "Welt". Hände eincremen? "Unbedingt. Gesicht auch, klar." Eine halbe Stunde soll der 56-Jährige morgens im Bad brauchen, wobei die Rasur angeblich am meisten Zeit in Anspruch nimmt. "Außerdem gehe ich manchmal zur Fußpflege, das muss sein, wenn man viel Sport macht, Fußball spielt, joggen geht." Nach was riecht wohl ein derart gepflegter Mann? Nach einer Mischung aus Nivea und Hugo Boss? Weit gefehlt, angeblich trägt er Düfte von Lagerfeld, manchmal auch Armani.

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