Aktivkohle: Schwarzes Wunderpulver oder gefährlicher Detox-Trend?

Aktivkohle ist der Trend des Sommers! Egal ob im Eis oder im Wasser, das schwarze Pulver ist überall und das trotz seines neutralen Geschmacks. Das Mineral ist nämlich ein wahres Wundermittel. Es soll schön und zugleich gesund machen. Doch was steckt wirklich dahinter?

Aktivkohle gilt als Gesundheitswunder. Doch was steckt dahinter? Bild: Screenshot Instagram / katees2509

Black is beautiful! Jetzt soll Schwarz auch noch schön machen. Ein neuer Trend überschwemmt die Beautyszene seit einigen Monaten und nun ist Aktivkohle auch in der Foodszene angelangt. Schwarzes Wasser und schwarzes Eis sind die Trends des Sommers. Die Leckereien sollen jedoch nicht nur schmecken und sättigen, sondern dazu noch entgiftend wirken. Auch Promis wie Khloé Kardashian schwören auf die Charcoal. Doch was steckt wirklich hinter dem schwarzen Pulver? Macht Aktivkohle wirklich schön?

Aktivkohle wird aus Naturfasern wie Hartholz, Kokosnuss-Schalen, Bambus, Torfmoos oder Olivenkernen gewonnen. Diese werden verkohlt und danach mit Wasserdampf oder Luft bei sehr hohen Temperaturen aktiviert. Durch die feinen Poren wirkt die Kohle wie ein Schwamm, der giftige Stoffe aufsaugt und aus dem Körper spült. Das schwarze Pulver wird nämlich nicht verdaut.

Detox- und Anti-Aging-Wirkung - Aktivkohle macht schön

In der Medizin wird Aktivkohle gegen Durchfall und Vergiftungen eingesetzt. Doch das sind nicht die einzigen Anwendungen. Das schwarze Mineral kann nämlich noch viel mehr. Kohletabletten sollen außerdem Blähungen und Magenschmerzen deutlich reduzieren.

Einige schwören auf die entgiftende Wirkung der Aktivkohle. Da das Mineral Giftstoffe absorbiert, soll sich dies auch auf das Hautbild auswirken und sogar Schäden reparieren. Entsprechende Studien gibt es allerdings noch nicht, die einen Anti-Aging-Effekt bestätigen.

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