03.05.2016, 13.18 Uhr

Mia Khalifa: Morddrohungen gegen Pornostar nach Kopftuch-Sex

Im Internet ist Mia Khalifa ein gefeierter Star. Bei Muslimen kommen die Pornofilme mit Kopftuch jedoch alles andere als gut an. Heftige Kritik und Morddrohungen inklusive.

Pornostar mit Kopftuch provoziert Muslime. Bild: Screenshot Instagram /notthefakemiakhalifa

Auf der Pornoplattform Pornhub ist Mia Khalifa ein Star. Doch der Ruhm der jungen Frau hat einen herben Beigeschmack. Von ihrer Familie wurde sie verstoßen. Von Muslimen erhält sie Morddrohungen. Denn die 23-Jährige stammt aus dem Libanon. Bei ihren muslimischen Landsleuten kommt der Job von Mia überhaupt nicht gut an.

Mia Khalifa hat Sex mit Hidschab

Mia Khalifa provoziert. In den Schmuddelfilmen hat sie Sex mit Hidschab. Doch dabei ist sie nicht etwa völlig verschleiert. Das Kopftuch ist das einzige, was der Pornostar überhaupt noch trägt. Ihre Filmchen sind berühmt. Bereits einen Monat nach dem Start ihrer Karriere war sie auf Pornhub eine der meistgesuchten Darstellerinnen.

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Die 23-Jährige hat alles, wovon so manch andere Frau träumt. Körbchengröße DD, Schmollmund und einen schlanken Körper. In Foren schwärmen Fans vom perfekten Körper der Pornodarstellerin. Doch für Muslime ist Mia Khalifa eine Schwerverbrecherin. Sie macht fast alles, was nach der Scharia verboten ist. Mia ist jedoch keine Muslima und war auch nie eine. Ihre Eltern sind Christen und wanderten in die USA aus. Doch woher dann der Name und die Pornos mit Kopftuch? Reine Inszenierung oder Provokation?

Vermutlich ist es vor allem eine Marktlücke. Das Suchvolumen von "Hidschab Porno" und "Muslim Sex" sind enorm hoch. Am häufigsten wird der Pornostar übrigens im Libanon, Jordanien und in Syrien gesucht, wie die "Huffington Post" schreibt. Vermutlich verzehren sich die Menschen dort am meisten nach dem Verbotenen.

Morddrohung vom IS - Droht Mia Khalifa die Enthauptung?

Doch nicht nur im Verborgenen tritt Mia Khalifa in Erscheinung. Der IS macht "Werbung" mit dem Pornostar. Allerdings wohl eher im negativen Sinne.

Mit der angedrohten Enthauptung geht Mia jedoch gelassen um. "Solange es nicht meine Brüste sind. Die waren teuer", zitiert die "Huffington Post" den Pornostar. Inzwischen hält sie sich in den sozialen Netzwerken aber weitgehend bedeckt. Freizügige Fotos gibt es nur noch selten. Und auch politische Aussagen gibt es nur noch wohl dosiert. Da will wohl jemand Rücksicht auf seine Eltern nehmen?

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bua/gea/news.de

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