Reisewarnung für die Türkei
Auswärtiges Amt warnt - Das müssen Reisende JETZT wissen!

Deutsche Vertretungen in der Türkei sind wegen konkreter Hinweise auf geplante Terroranschläge geschlossen worden. Das Auswärtige Amt ruft Reisende zu "erhöhter Vorsicht" auf. Die aktuellen Reisewarnungen für die Türkei und was Sie jetzt beachten müssen, erfahren Sie hier.

Die deutsche Botschaft in Ankara wurde vorläufig geschlossen. Bild: dpa

Die deutschen Vertretungen in der Türkei sind wegen "sehr konkreter Hinweise" auf geplante Terroranschläge geschlossen worden. Das sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Berlin. Zuvor waren bereits die deutsche Botschaft in Ankara und das Generalkonsulat sowie die deutsche Schule in Istanbul geschlossen worden.

Aktuelle Reisewarnungen für die Türkei: Auswärtiges Amt ruft zu erhöhter Vorsicht auf

Das Auswärtige Amt riet auf seiner Homepage zu erhöhter Vorsicht in Istanbul, Ankara und anderen türkischen Großstädten. In Ankara waren am Sonntag bei einem Anschlag 37 Menschen getötet worden. Am Donnerstag bekannte sich die aus der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK hervorgegangene Splittergruppe Freiheitsfalken Kurdistans zu dem Attentat.

Es bereits der dritte Anschlag in diesem Jahr. Am 17. Februar detonierte in Ankara eine Autobombe. 28 Menschen kamen ums Leben, mehr als 60 wurden verletzt. Am 12. Januar kam es in der Innenstadt von Istanbul zu einem Terroranschlag. Dabei starben auch deutsche Reisende.

Terrorgefahr in der Türkei nach Anschlägen in Istanbul und Ankara: Das sollten Reisende beachten

Das Auswärtige Amt erklärt, dass landesweit weiterhin mit politischen Spannungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zu rechnen sei. Besonders rund um das kurdische Newroz-Fest am 21. März sei mit erhöhter Terrorgefahr zu rechnen. Deutsche, die sich in der Türkei aufhalten und dorthin reisen möchten, sollten sich deshalb dauernd über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Es wird geraten, Menschensammlungen auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen zu meiden. Auch Regierungs- und Militäreinrichtungen sollten vorsorglich gemieden werden. Verkehrsmittel des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs sollten zudem nicht öfter als nötig genutzt werden.

Vor allem der Konflikt zwischen türkischen Sicherheitskräften und der terroristischen Kurdischen Arbeiterpartei PKK führt immer weider zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. In Grenznähe und in Städten im Südosten des Landes sei mit Ausgangssperren und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen.

Im Detail warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in:

  • das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak;
  • die Städte Diyarbakır, Mardin, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin;
  • in die Provinzen Şırnak und Hakkâri.

Auswärtiges Amt warnt: Terroristische Gefährdung in allen Teilen der Türkei weiterhin groß

Deutsche, die dennoch in diese Gebiete reisen oder sich länger im Land aufhalten, sollten sich in die Deutschenliste der deutschen Auslandsvertretung eintragen und ihre Kontaktdaten dort immer aktuell halten. Die Anweisungen der türkischen Sicherheitskräfte vor Ort sollten befolgt werden. Zwar seien die Sicherheitsvorkehrungen hoch, doch angesichts von Anschlägen auch auf nicht-militärische Ziele müsse in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.

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3 Kommentare
  • kaz

    18.03.2016 00:19

    Ja klar, nun lasst das Türkenvolk hier auch noch einreisen wie es lustig und fröhlich ist, nicht genug, dass sich dieser Drecksack Erdogan ordentlich bezahlen läßt - das sind Perlen vor die Säue geschmissen! Wann legt man der Merkel endlich das Handwerk?

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  • hellboy

    17.03.2016 21:57

    Hat die Merkel nicht gerade behauptet: "Die Türkei ist ein sicheres Land !" ???

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  • Terror ohne Visapflicht

    17.03.2016 21:38

    Was passiert in Deutschland, wenn Visapflicht nicht mehr gibt. Haben wir in Deutschland gleiches Terror, wie in Türkei?

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