Von news.de-Volontärin Maria Gregor - 19.02.2016, 10.32 Uhr

Wann gibt es Geld zurück?: Das sind die Top 5 der größten Umtausch-Mythen

Darf ich reduzierte Ware zurückbringen? Oder kann ich ohne Kassenbon umtauschen? Diese Fragen haben jeden schon einmal beschäftigt. Wir haben die fünf größten Umtausch-Irrtümer aufgelistet und zeigen Ihnen, was Sie dürfen und was nicht.

Viele Irrtümer kursieren rund ums das Umtauschrecht. Wir klären fünf der häufigsten Fragen. Bild: dpa

Beim Thema Umtauschen streiten sich die Geister. Jeder behauptet etwas anderes und Händler machen es den Verbrauchern nicht leicht. Denn die wollen Rückgaben natürlich vermeiden oder nur einen Gutschein rausgeben. Wir zeigen die fünf Umtausch-Irrtümer, die am häufigsten durchs Internet kursieren.

Umtausch-Irrtum Nr. 1: Alles kann umgetauscht werden

Das stimmt nicht ganz. Denn der Kunde hat lediglich das Recht, defekte Ware innerhalb eines bestimmten Zeitraums zurückzubringen und einen Ersatz oder den Warenwert

einzufordern. "Verbraucherrecht-ratgeber.de" zufolge kann also ein Pullover, der kurze Zeit später nicht mehr gefällt, nicht zwangsläufig umgetauscht werden. Viele Händler nehmen die Ware dennoch aus Kulanz zurück.

Umtausch-Irrtum Nr. 2: Ohne Kassenbeleg keine Rücknahme

Laut "bondesrat.de" ist es durchaus leichter, seine Ansprüche auf einen Umtausch geltend zum machen, wenn man noch im Besitz eines Kassenbons ist. Ist dieser abhanden gekommen, gibt es jedoch alternative Kaufnachweise. Kontoauszüge oder ein Zeuge könnten den Kauf belegen.

Umtausch-Irrtum Nr. 3: Rückgabe nur mit Originalverpackung

Gewährleistungsrechte können unabhängig vom Zustand der Originalverpackung in Anspruch genommen werden. Der Verbraucher ist also nicht verpflichtet, Kartons oder andere Verpackungen aufzubewahren.

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser