Auswärtiges Amt: Weltweite Reisewarnungen nach Terror in Paris! Diese Orte sind besonders gefährlich

Der Terror von Paris hat uns weiter fest im Griff. Die Angst vor terroristischen Anschlägen in Europa wächst. Auf welche Dinge Reisende achten sollten und an welchen Orten es besonders gefährlich ist, erfahren Sie hier.

Muss man sich an solche Bilder gewöhnen? Ein schwerbewaffneter Polizist bei einem Anti-Terror-Einsatz. Bild: dpa

Am Freitag, dem 13. November 2015 wurden mehrere schwere Terroranschläge verübt. Die brutalen Attentate forderten bislang 132 Menschenleben. Mehr als 300 weitere sind schwer verletzt oder schweben nach wie vor in Lebensgefahr. Die Terroristen schlugen am Freitagabend an sechs verschiedenen Orten in Paris und dem Vorort Saint-Denis koordiniert zu, schossen wahllos auf Menschen oder sprengten sich selbst in die Luft. Trauriger Höhepunkt ist der Überfall auf das ausverkaufte Rockkonzert im Musikclub "Bataclan". Dort gab es die meisten Toten. Alle aktuellen Nachrichten zum Terror in Paris lesen Sie in unserem News-Ticker.

Das Auswärtige Amt hat angesichts dessen ein paar wichtige Tipps veröffentlicht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Auswärtiges Amt warnt: Allgemeine Sicherheitshinweise für Paris/Frankreich

Durch die schweren Terroranschläge hat die französische Regierung den Ausnahmezustand erklärt und in diesem Rahmen auch vermehrt Kontrollen an den Landesgrenzen zu Deutschland eingeführt. Daher kann es vorübergehend zu Verzögerungen und Einschränkungen kommen. Das Auswärtige Amt rät den Reisenden dringend, den Anweisungen der französischen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten, sich im Land umsichtig zu bewegen und sich über die Medien über die aktuelle Sicherheitslage informiert zu halten.

Terrorismus-Warnungen in Frankreich

Je nach Bedrohungslage gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Das bedeutet, dass in den Regionen Île de France/Paris und die angrenzende Picardie ein erhöhtes Schutzniveau herrscht.

Das impliziert vor allem erhöhte Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen bezüglich des Reiseverkehrs. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und U-Bahnen gibt es verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen (z. B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Als Bahnreisender sollten Sie außerdem stets darauf achten, dass Sie Ihr Gepäck mit Namen und Anschrift gekennzeichnet haben.

Aktuelle Reisewarnungen: Weltweite Sicherheitshinweise aufgrund von Terror

Da es weiterhin zu weltweiten terroristischen Anschlägen kommen kann, sollten Orte mit Symbolcharakter möglichst vermieden werden. Dazu zählen unter anderem: Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Neben Sprengstoffanschlägen und Angriffen mit Schusswaffen kann es außerdem zu Geiselnahmen und Entführungen kommen.

Natürlich ist der Grad der Bedrohung von Land zu Land unterschiedlich, allerdings sollte in Ländern und Regionen, wo es bereits wiederholt zu Terroranschlägen kam, besonders auf gegebene Sicherheitshinweise geachtet werden. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Auswärtiges Amt rät zu sicherheitsbewusstem und situationsgerechtem Verhalten

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Informieren Sie sich daher vor Reiseantritt sorgfältig über eventuelle Warnungen, Hinweise etc. Sollte Ihnen etwas Ungewöhnliches auffallen, wie etwa unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä. dann melden Sie dies bitte unverzüglich den ortsansässigen Behörden.

FOTOS: Grausame Terror-Angriffe in Paris Blutige Anschläge erschüttern die Welt - Die bewegenden Bilder
zurück Weiter Waffenbrüder: Nachdem Francoise Hollande in den vergangenen Tagen bereits zunehmend von Krieg sprach, setzt nun auch Frankreichs Premierminister Manuel Valls diesen Kurs fort. Was genau dies bedeutet, wird sich im Laufe des Tages zeigen. (Foto) Foto: dpa/ IAN LANGSDON Kamera

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sba/sam/news.de

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