Sex-Studie zum Penisbruch: Das sind die gefährlichsten Sexstellungen

Und plötzlich ist es keine Leidenschaft mehr, sondern purer Schmerz. Spätestens seit Dieter Bohlen weiß auch der Mann, dass ein Penisbruch kein Mythos ist. Wissenschaftler haben nun herausgefunden in welcher Stellung es am häufigsten zum Bruch kommt.

Wissenschaftler haben herausgefunden welche Stellungen besonders für den Mann gefährlich sind. Bild: Fotolia/feelphotoartzm

Ein Penisbruch ist zwar äußerst unwahrscheinlich, kommt aber dennoch vor. Für Männer ist es dann einer der schlimmsten Sexunfälle und zugleich unglaublich schmerzhaft. Brasilianische Wissenschaftler haben nun herausgefunden in welcher Stellung ein Penisbruch am wahrscheinlichsten ist.

Penisbruch: Reiterstellung die häufigste Ursache

Der Studie zufolge soll die Reiterstellung für die Hälfte der Penisfrakturen verantwortlich sein. Ausgerechnet eine der häufigsten Sexstellungen, bei der die Frau oben ist und so ihr ganzes Gewicht auf das beste Stück verlagern kann. Bei einer falschen Bewegung könnte der Mann also böse in der Falle sitzen. Gefolgt wird die Reiterstellung von der sogenannten Hündchenstellung (Doggy-Style), bei der die Frau auf allen Vieren kniet. Sie ist für 29 Prozent der schmerzhaften Penisverletzung verantwortlich, während die Missionarsstellung mit 21 Prozent den dritten Rang einnimmt.

Penis kann bei einem Bruch einen bis zu dreimal größeren Umfang erreichen

Um die riskantesten Postionen für den Mann herauszufinden, untersuchten die Forscher über den Zeitraum von 13 Jahren Datensätze aus drei Krankenhäusern in Campinas (3 Millionen Einwohner). Nach Information von "rp-online" berichteten die Hälfte der Betroffenen davon, dass sie ein knackendes Geräusch hörten und sie dann ein durchdringender, stechender Schmerz durchschoss. Andere stellten nach dem Schäferstündchen eine schmerzhafte Schwellung fest. Dem Bericht zufolge kann diese den Penis auf einen bis zu dreimal größeren Umfang bringen.

Was geschieht bei einem Penisbruch?

Stellt sich nun die Frage: Was passiert bei einem Penisbruch? Der Penis hat ja bekanntlich keinen Knochen. Daher bezieht sich der Bruch in diesem Fall auf die Schwellkörperhaut. Allein durch einen unglücklichen Eintrittswinkel in die Vagina kann diese reißen. Durch das austretende Blut verfärbt sich dadurch der gesamte Penis - mitunter sogar die Hoden violett bis bläulich. Reißt das Gewebe weiter ein, kann es sogar zum Verletzen der Harnröhre kommen. 

Singles aufgepasst: Zum Bruch kann es übrigens nicht nur durch eine unglückliche Sexposition kommen. Auch mastubieren, ein ungünstiges Abknicken beim Schlaf oder der Versuch die Erektion in die Unterhose zu zwingen, können schmerzhafte Folgen nach sich ziehen.

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jko/sba/news.de

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