Auf hoher See: 3 Monate zu früh: Frühchen-Drama auf Kreuzfahrtschiff

Die nächste Klinik ist 14 Stunden entfernt, als Emily Morgan plötzlich Wehen bekommt - im sechsten Monat! Die Ärzte an Bord gaben das Frühchen schon auf. Nur durch den Einsatz seiner Eltern konnte Haiden es schaffen. Nun hat die Familie tausende Dollar Schulden und bittet die Öffentlichkeit um Hilfe.

Frühchen Haiden im Brutkasten. Bild: news.de-Screenshot/GoFundMe

Es sollte der letzte Urlaub zu dritt werden. Emily Morgan (28), ihr Mann Chase (27) und Töchterchen Chloe (3) freuen sich auf eine Kreuzfahrt durch die Karibik. Am 30. August gehen sie an Bord des Luxusliners, möchten Puerto Rico, St. Barts und St. Kitts sehen. Zu diesem Zeitpunkt ist Emily gerade im sechsten Monat schwanger. Ihr Arzt, der erst am 19. Dezember mit dem Baby rechnet, gibt ihr das Okay für die Reise.

Wehen auf dem Kreuzfahrtschiff: Haiden wiegt nur 680 Gramm

Zwei Tage später beginnt der Alptraum: Emily bekommt plötzlich Wehen! Der Luxusliner ist da auf hoher See, etwa 100 Seemeilen vom nächsten Hafen entfernt. Bis zum nächsten Krankenhaus sind es 14 Stunden. Wie "Bild" berichtet, gaben die Ärzte an Bord den winzigen Jungen, der gerade einmal 680 Gramm auf die Waage bringt, schon auf.

Die verzweifelte Zweifachmama darf ihren Sohn nach der Geburt nicht sehen. Die Ärzte machten ihr wenig Hoffnung, dass Haiden durchkommt. Emily hält es gerade einmal 45 Minuten in ihrem Bett aus - dann eilt sie zu ihrem Jungen. Das Frühchen war kalt, in blutig-nasse Handtücher gehüllt. Er trägt eine Sauerstoffmaske, die sein gesamtes Gesichtchen bedeckt. Emily forderte neue Handtücher, wickelt eine wärmende Windel um sein Köpfchen, legt ein erhitztes Gel-Pack unter die Handtücher, um ihn zu wärmen.

Die Familie des Frühchens gibt alles, um Haiden am Leben zu halten

Die Familie legt sich auf das Bettchen, auf dem der Winzling noch kleiner wirkt, schießt ein paar Erinnerungsfotos, streichelt das jüngste Familienmitglied. Tag und Nacht wachen Emily, Chase und Chloe an seiner Seite. Alle drei Stunden füttern sie ihn mit einer Zuckerlösung aus einer Spritze. Das habe ihn durchgebracht, ist sich die Familie sicher. Die Ärzte, klagt die junge Mutter an, hätten sich kaum um das Neugeborene gekümmert.

Haiden ist ein Kämpfer: Er wiegt jetzt schon über ein Kilo. Bild: news.de-Screenshot/GoFundMe

Die Morgans haben bereits 41.490 Dollar Schulden und bitten um Hilfe

Doch der Kapitän des Schiffes gibt alles! Er fährt zwei Stunden früher als geplant in den Hafen von Puerto Rico ein. Die Rettungskräfte stehen schon bereit und bringen die Familie in ein Kinderkrankenhaus nach Miami. Doch die Kosten für die medizinische Versorgung sind enorm: 41.490 Dollar Schulden hat die kleine Familie schon. Um die Krankenhauskosten bezahlen zu können, bittet Haidens Familie bei "GoFundMe" um Hilfe in Form von Spenden.

Haiden bekommt von den Ärzten mittlerweile gute Prognosen. "Er ist ein kleiner Kämpfer", sagt Vater Chase der "Bild". Seine Lungen seien nun gut entwickelt. "Es ist erstaunlich, wie er sich macht."

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saw/gea/news.de

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