Studenten-Traum Skandinavien: Darum lohnt sich ein Studium in Schweden

In ein paar Wochen startet das neue Semester. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich mittlerweile für ein Studium - und sind häufig nach kürzester Zeit enttäuscht und unglücklich mit ihrer Wahl. In Schweden hingegen scheint alles besser zu sein...

Auch die Landschaft spricht für ein Studium in Schweden. Bild: Allie Caulfield/dpa

Studenten hierzulande klagen regelmäßig über Regelstudienzeit, uninteressante Lehr-Inhalte, Kürzungen an ihren Instituten und die hohen Kosten ihres Studiums. Wer die Chance dazu bekommt, verbringt ein oder zwei Semester an einer Uni im Ausland. Besonders beliebt sind mittlerweile die skandinavischen Länder. Wer ein Faible für Skandinavien hat, landet nicht selten in Schweden und kommt mit den tollsten Eindrücken, Erfahrungen und Erzählungen zurück nach Deutschland. Doch was macht das schwedische Uni-System so viel besser als das deutsche?

Studieren in Schweden: keine Studiengebühren, einfacher Bewerbungsprozess

Zum einen sprechen die Fakten klar für das schwedische Uni-System: Für Bachelor- oder Masterstudenten aus der EU oder Schweiz entfallen die Studiengebühren. Da fallen die hohen Lebenshaltungskosten in Skandinavien kaum ins Gewicht. Man bewirbt sich ganz einfach online und kann den Bewerbungsprozess vom heimischen PC aus mitverfolgen, sobald man sich einen Account zugelegt hat. Die Masterprogramme sind auf ein bis zwei Jahre ausgelegt. Das heißt, wenn man Glück hat, spart man sich ein zusätzliches Studienjahr. Doch das ist noch nicht alles!

Der beste Punkt, der wohl auch ausschlaggebend für viele junge Leute ist, in Schweden zu studieren, kommt ja erst noch! Studenten können ihr Studium frei gestalten und müssen sich nur in Kurse einschreiben, die sie auch wirklich interessieren! Sie sind in ihrer Wahl vollkommen frei!

Schwedisches Hochschulsystem eines der besten weltweit

All diese Punkte machen aus dem schwedischen Hochschulsystem wohl das beste der Welt. Internationale Rankings beweisen immer wieder, dass das Bildungssystem in dem wunderschönen skandinavischen Land Erfolg hat. Studenten und Dozenten kennen sich dort, man wird intensiv und individuell betreut und ist innerhalb kürzester Zeit draußen und hat die Möglichkeit, diese einmalige Landschaft und Natur zu genießen.

Vergleich deutsches und schwedisches Hochschulsystem

Das akademische Jahr ist in Schweden in Herbst- und Frühlingssemester eingeteilt. Somit können Studenten im Januar oder Juni ihr Studium aufnehmen. Es gibt drei Hochschularten: die Universitäten, die Fachhochschulen und die University Colleges. Vergleichbar sind die deutschen und die schwedischen Fachhochschulen allerdings nicht wirklich miteinander. Die schwedischen bieten nämlich Studiengänge mit Doktorandenstudium an.

Das Bachelor-Master-System, dass wir hier gewohnt sind, existiert so auch in dem skandinavischen Land und unterscheidet sich kaum von dem deutschen. In beiden Ländern kann nach drei Jahren der Bachelor-Abschluss und nach zwei weiteren Jahren der Master erreicht werden. Anschließend kann man den Doktortitel erwerben, falls nötig.

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