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NY Fashion Week: Ungewöhnliche Models: Mädchen mit Down-Syndrom erobert die Modewelt

Madeline Stuart hat das Down-Syndrom. Trotzdem wollte die 18-Jährige unbedingt Model werden. Jetzt wird sie auf der New Yorker Fashion Week laufen - und das Gesicht der Modewelt weiter verändern.

Das australische Model Madeline Stuart während einer Modenschau. Bild: Rosanne Stuart/dpa

Am 10. September startete die New York Fashion Week und präsentiert bis zum 17. September der Modewelt die Highlights der kommenden Saison. Designer wie Ralph Lauren und Michael Kors werden dann wieder die Schönen und Reichen mit ihren neuesten Präsentationen beglücken. Auf eine Person jedoch schaut an diesem Sonntag die ganze Welt: Model Madeline Stuart. Denn ihr Werdegang ist ein ganz besonderer.

Madeline Stuart auf der Fashion Week in New York 2015 - Wie alles begann ...

Acht Jahre. Länger würde sie wohl nicht leben. So bescheinigten es die Ärzte im australischen Brisbane der Tochter von Roseanne Stuart nach der Geburt. Diagnose: Down-Syndrom, eine Genommutation, die sich auf das Aussehen und die geistigen Fähigkeiten auswirkt. 18 Jahre ist das nun her. Heute läuft Madeline Stuart als Model bei einer Haute-Couture-Modenschau der New York Fashion Week über den Laufsteg.

Eröffnung für das Modelabel FTL Moda bei der Fashion Week in New York

Die knapp 1,50 Meter große Australierin mit den langen roten Haaren und dem freundlichen Gesicht soll die Schau des italienischen Modelabels "FTL Moda" eröffnen, mitten in New Yorks Hauptbahnhof Grand Central Station. Für Stuart geht damit ein Traum in Erfüllung.

Eines der Bilder des australischen Models. Bild: Erica A. Nichols/dpa

Ihre Mutter, die früher selbst als Model gearbeitet hatte, unterstützte sie dabei und organisierte ein professionelles Fotoshooting. Die Fotos, auf denen Stuart im orangefarbenen Bikini und bunten Sommerkleidern posiert, veröffentlichte sie auf Facebook - und hatte nur wenige Monate später Hunderttausende Fans. Es folgten Fotoshootings für mehrere Mode- und Kosmetikmarken. Eine New Yorker Handtaschenfirma entwarf sogar eine eigene Kollektion für Stuart und spendet fünf Prozent des Gewinns von jeder verkauften Tasche an eine Down-Syndrom-Stiftung. "Wir wollen eine Marke kreieren, die Inklusion unterstützt und denjenigen Möglichkeiten eröffnet, die schon zu Beginn ihres Lebens an vermeintliche Karrieregrenzen stoßen", sagt "EverMaya"-Chef Damian Graybelle.

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