Griechenland-Urlaub trotz Finanz-Chaos?: Alle Infos rund um Bargeld, Euro und Versorgungs-Lage

Griechenland steht Kopf. Das Land steht mit dem Ausscheiden aus der Europäischen Währungsunion vor dem finanziellen Bankrott. Dennoch ist und bleibt Griechenland ein beliebtes Urlaubsziel. Was Sie jetzt bei ihren Reisen in das Land beachten müssen, erfahren Sie hier.

2,5 Millionen Deutsche wollen dieses Jahr in Griechenland Urlaub machen. Nach Spanien und der Türkei verbringen wir in dem südeuropäischen Land am liebsten unsere Urlaubstage. Doch mit dem Bankrott der Griechen, könnte es auch für Touristen zu einigen Unannehmlichkeiten kommen. Hier erhalten Sie alle Informationen und Tipps, die Sie bei ihren Reisen nach Griechenland beachten müssen.

Lesen Sie auch: Griechenland schockt die Börsen.

Griechenland ist als Urlaubsziel bei den Deutschen nach wie vor beliebt. Bild: fotolia.com/refresh(PIX)

Urlaub in Griechenland: Die Frage des Geldes

Ab heute, 29.06.2015, bleiben in Griechenland vorrübergehend alle Banken bis zum 6. Juli geschlossen. In der Auszahlung von Bargeld an Automaten kann es daher in den nächsten Tagen zu erheblichen Wartezeiten kommen oder auch zu Engpässen, wie das Auswärtige Amt mitteilt. Pro Tag können Kunden nur 60 Euro abheben. Ausländische Touristen sollen mit ihrer Kreditkarte aber weiterhin an Geld kommen.

Jedoch sind einige Geldautomaten nach einer massenhaften Geldabhebung aufgrund des Grexits bereits leer. Deshalb ist es zu empfehlen, sowohl Bargeld, als auch EC- bzw. Kreditkarten mitzunehmen. Die Garantie für eine Zahlung mit EC-Karte gibt es allerdings nicht. Das Mitführen einer Kreditkarte wird daher unbedingt empfohlen. Übrigens: Gastwirte, Händler und Hoteliers werden wohl weiterhin Euros annehmen, schließlich ist dieser stabiler als die Drachme.

Auch interessant: Griechenland vor dem Euro-Aus: Costa Cordalis drückt die Daumen.

FOTOS: Griechenland Der Weg in die Krise

Unruhen und Demonstrationen in griechischen Großstädten möglich

In Großstädten wie Athen, Thessaloniki und Piräus kann es vermehrt zu Diebstählen kommen, warnt das Auswärtige Amt. Das könnte durch die unsichere finanzielle Lage noch verstärkt werden. Deshalb sollten Reisende ganz besondere Vorsicht walten lassen und gut auf ihre Wertgegenstände, insbesondere Reisedokumente und Bargeld, achten. "Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Plätzen kommt es vermehrt zu Taschendiebstählen", schreibt das Auswärtige Amt.

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser