Schock-Studie: Zu viele Pornos lassen das Gehirn schrumpfen

Fans von Sex-Filmchen müssen jetzt stark sein: Einer neuen Studie zufolge glauben Forscher, dass häufiger Pornokonsum das Hirnvolumen schrumpfen lässt und zur sexuellen Abstumpfung führt. Ob das kleinere Gehirn Ursache oder Folge zu vieler Pornos ist, muss jedoch noch bewiesen werden.

Mit der ständigen Weiterentwicklung mobiler Technik und der Ausbreitung von Streaming-Portalen sind Pornos ständig und überall verfügbar. Erst zu Beginn dieser Woche legte die Streaming-Seite YouPorn Zahlen offen, laut derer fast die Hälfte der Nutzer in Europa von mobilen Endgeräten aus auf die Sex-Videos zugreifen, Tendenz steigend. Entsprechend groß sind der Markt und auch der Konsum.

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Welchen Einfluss haben Sex-Filme auf unser Hirn?

Den Unternehmen spült das Interesse an Erotik-Filmen jährlich knapp 47 Millionen Euro allein in Deutschland in die Kassen. Wie sich die fortschreitende Sexualisierung der Gesellschaft auf unser Sozialleben auswirkt, darüber ist schon allerlei geschrieben worden. Eine neue Studie geht nun der Frage auf den Grund, wie sich der ständige Konsum von Pornos auf das Gehirn auswirkt.

Die Wissenschaftler Simone Kühn vom Max-Planck-Institut und Jürgen Gallinat von der Charité haben dafür 64 erwachsene Männer im Alter von 21 bis 45 Jahren untersucht. Wie die Max-Planck-Gesellschaft berichtet, wurden diese zunächst zu ihren Sehgewohnheiten in puncto Pornografie befragt. Erfasst wurde unter anderem, seit wann und wie oft bzw. lang die Probanden Sex-Filme schauen.

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