Familie: Klinikaufenthalt von Demenzkranken vorbereiten

Düsseldorf - Demenzkranke kommen in einer fremden Umgebung noch schlechter zurecht als zu Hause. Müssen sie ins Krankenhaus, sollte ihre Familie daher ein paar Vorkehrungen treffen.

Klinikaufenthalt von Demenzkranken vorbereiten Bild: Patrick Seeger/dpa

Angehörige sollten den Krankenhausaufenthalt von Demenzkranken gut vorbereiten. Darauf weist der Demenz-Service NRW in seinem neuen Ratgeber «Wegweiser für Menschen mit Demenz im Krankenhaus» hin. Ein Klinikaufenthalt sei in vielen Fällen eine große Belastung für Demenzpatienten, der Aufenthalt in der fremden Umgebung könne ihren Zustand sogar verschlimmern.

Besonders wichtig ist demnach bei einem geplanten Aufenthalt die Wahl eines geeigneten Krankenhauses: Im Idealfall sollte es über eine geriatrische Station verfügen, auf der die Patienten nach der akuten Versorgung verlegt werden.

Wo dies nicht möglich ist, sollten die Angehörigen die besonderen Bedürfnisse der Demenzkranken vorab mit dem Klinikpersonal besprechen. Dazu gehören zum Beispiel eine große Zimmernummer an der Tür zur Orientierung, verlängerte Klingelschnüre oder auch Sicherungseinrichtungen wie verkleidete Heizkörper und Fenstersicherungen.

Ratgeber zum Gratis-Download (pdf-Format)

news.de/dpa

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1 Kommentare
  • Matteo Scheele

    11.05.2014 13:13

    Was aber tun, wenn die Patienten absolut nicht ins Krankenhaus wollen, sogar eine fachmedizinische Untersuchung vehement ablehnen. Das Taschenbuch "Böse alte Mutter" sei als Vorbereitung auf das wirkliche Leben mit Dementen empfohlen.

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