Verhütung mal anders: Mit Zitronensaft und Cola gegen Schwangerschaft

Dank Kondom, Pille und Co. muss sich heute niemand mehr Sorgen machen, ungewollt schwanger zu werden. Doch bevor uns die Pharmaindustrie diese bequemen Verhütungsmittel bescherte, war ein gutes Maß an Kreativität gefragt, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

In den vergangenen Jahrzehnten ist in Sachen Verhütung vieles leichter geworden. Ob Kondom, Diaphragma, Anti-Baby-Pille oder Drei-Monats-Spritze: Für jeden gibt es die geeignete Form der Verhütung. Angesichts der breiten Auswahl an Verhütungsmethoden gerät glatt in Vergessenheit, dass es noch vor ein paar Jahrhunderten gar nicht so leicht war, einer ungewollten Schwangerschaft aus dem Weg zu gehen. Allerdings waren unsere Altvorderen durchaus kreativ, wenn es um die Erfindung von Verhütungsmitteln ging.

So verhütete man im 16. Jahrhundert

Viele der früher verwendeten Methoden lassen uns heute allerdings die Stirn runzeln oder gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Haben Sie beispielsweise gewusst, dass im 16. Jahrhundert von Ärzten tatsächlich dazu geraten wurde, einen mit Honig und Baumrinde behandelten Wattebausch als Diaphragma zu verwenden? Aus heutiger Sicht erscheint diese Verhütungsmethode jedoch als komplett unsicher - damals glaubte man jedoch, die Bestandteile von Baumrinde könnten Spermien abtöten.

Noch ein paar Jahre früher, nämlich im 15. Jahrhundert, waren Tierdärme der letzte Schrei in Sachen Verhüterlis - und gleichzeitig Vorgänger der uns heute bekannten Kondome. Berühmt-berüchtigte Frauenhelden wie Giacomo Casanova beispielsweise nutzten Innereien von Schafen oder Ziegen, um ihre Partnerinnen einerseits vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen - und andererseits, um sich nicht mit Geschlechtskrankheiten wie Syphilis anzustecken.

FOTOS: Verhütungsmethoden Spaß im Bett ohne kinderreiche Folgen

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