Work and Travel So klappt's mit der Reise-Job-Kombination

Einfach die Koffer packen und ab ans andere Ende der Welt - davon träumen vor allem jüngere Menschen. Work and Travel ist dabei wahrscheinlich eine der faszinierendsten Möglichkeiten, ferne Länder zu erkunden. Doch wie bereitet man sich am besten auf eine solche Reise vor?

Eine Weltreise ist kostspielig - wer sich für eine Work and Travel-Reise entscheidet, schont jedoch den Geldbeutel und sammelt wertvolle Erfahrungen beim Arbeiten im Ausland. (Foto)
Eine Weltreise ist kostspielig - wer sich für eine Work and Travel-Reise entscheidet, schont jedoch den Geldbeutel und sammelt wertvolle Erfahrungen beim Arbeiten im Ausland. Bild: iStock

Wer sich dafür entscheidet, eine Reise in ferne Länder wie Australien oder die USA mit einem Work and Travel-Programm zu kombinieren, sollte zunächst einige Aspekte durchdenken. Schließlich gibt es rechtliche Dinge zu beachten, zudem stehen Interessenten vor der Wahl, die Reise auf eigene Faust durchzuziehen oder mit einer Agentur ans andere Ende der Welt zu reisen.

Work and Travel, die populäre Kombination aus Arbeiten und Herumreisen, ist nahezu weltweit möglich. Besonders beliebt für diese Art des Reisens sind Australien und Neuseeland, die USA, Kanada sowie asiatische Länder. Die Vorteile gegenüber klassischen Auslandsaufenthalten wie dem Schüleraustausch oder einem Au-pair-Jahr liegen beim Work and Travel auf der Hand: Der Reisende ist nicht lokal gebunden, sondern kann je nach Lust und Laune den Aufenthaltsort wechseln. Dabei lernt er durch die Gelegenheitsjobs auf intensive Weise die Arbeitskultur und die Lebensart in den Gastgeberländern kennen.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Zuerst sollte man sich Gedanken über den Kultur- und Sprachbereich machen, in den man verreisen will. Wird eher ein kleines und nicht so überlaufenes Land wie Neuseeland bevorzugt? Oder ist doch der Reiz des gigantischen Kontinents Australien größer, der zahlreiche klimatische und landschaftliche Unterschiede aufweist, aber auch giftige Tiere beherbergt?

Als Nächstes muss sich der Traveller über die Visa- und Arbeitsbestimmungen des Ziellandes informieren. Mit einem Touristenvisum, prädestiniert für Europa, können meist nur ehrenamtliche Tätigkeiten und Praktika ausgeübt werden. Für bezahlte Jobs, vor allem in den USA, ist in der Regel ein Arbeitsvisum vonnöten, was jedoch im Vorfeld beantragt werden muss und nur nach Vorlage eines Arbeitsvertrages erhältlich ist.

Eine Alternative ist das Working Holiday Visa. Dieses ist insbesondere für Australien, Neuseeland und Kanada geeignet und berechtigt dazu, im Land der Träume bis zu einem Jahr lang bezahlten Beschäftigungen nachzugehen. Spätzünder sollten jedoch darauf achten, dass es nur bis zum Alter von 30 Jahren, in Kanada bis 35 Jahren, zu haben ist.

Agentur ja oder nein?

Weitere wichtige Voraussetzungen für Work and Travel-Aufenthalte sind Kenntnisse der Landessprache, eine entsprechende Auslandskrankenversicherung sowie ausreichende finanzielle Mittel. Wer das alles nicht selber organisieren will, kann auf eine Reiseagentur zurückgreifen. Diese bieten meist Einführungsveranstaltung in dem Land an, in das man reisen möchte, und helfen bei der Job- und Unterkunftssuche. Außerdem stellen sie im Allgemeinen ein Büro vor Ort, wo Post oder eventuell auch gelegentlich Gepäck aufbewahrt werden können, und eine 24-Stunden-Notruf-Hotline zur Verfügung. Ein Nachteil einer Agentur ist allerdings, dass deren Dienstleistungen natürlich Gebühren kosten, die vor allem schmale Backpacker-Budgets schnell sprengen können.

loc/news.de

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