Familie Mehr Väter bleiben bei krankem Kind zu Hause

Mehr Väter bleiben bei krankem Kind zu Hause (Foto)
Mehr Väter bleiben bei krankem Kind zu Hause Bild: dpa

Hamburg - Die Zeiten ändern sich - auch was das Kümmern um den kranken Nachwuchs angeht: Immer mehr Männer bleiben auch mal zu Hause, um etwa eine Wärmflasche zu machen, Tee zu kochen und Händchen zu halten.

Väter fehlen in jüngster Zeit offenbar häufiger im Job als früher, um ihre kranken Kinder zu pflegen. Darauf deutet zumindest die gestiegene Zahl der Anträge auf Kinderpflege-Krankengeld hin. 2011 haben 16 000 berufstätige Väter laut der Krankenkasse DAK diese Ersatzleistung beantragt - 2007 waren es erst 10 000. Überwiegend blieben aber nach wie vor die Mütter zu Hause, wenn ihre Kinder etwa mit Fieber im Bett liegen: 2011 taten das rund 106 000.

Das Kinderpflege-Krankengeld steht Mütter und Vätern zu, die keine Lohnfortzahlung des Arbeitgebers bekommen. Oft hängt es vom Arbeitsvertrag ab, wie viele Tage berufstätige Eltern sich für die Pflege ihres Kindes bezahlt freistellen lassen können. Ist dies ausgeschlossen, haben gesetzlich versicherte Eltern Anspruch auf das Krankengeld. Es wird maximal 10 Arbeitstage im Kalenderjahr für ein Kind gezahlt, bei Alleinerziehenden für 20 Tage.

news.de/dpa

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