Liebe in Deutschland Mit einem Klick die Lust steigern

Durch Erotikportale wie JOYclub.de fällt es den Deutschen leichter, ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben zu können. (Foto)
Durch Erotikportale wie JOYclub.de fällt es den Deutschen leichter, ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben zu können. Bild: istockphoto

Eurorettung, Wirtschaftskrise und steigende Burnout-Fälle: Bei den derzeit bestimmenden Krisen müsste sich eigentlich die Libido der Deutschen komplett verabschiedet haben. Weit gefehlt. Die Bundesbürger haben richtig Lust auf Sex - und Freude am Experimentieren.

Die Deutschen genießen im weltweiten Vergleich den Ruf, die Fleißigsten zu sein. Beim Sex hingegen machen sie weniger von sich reden. Die Republik dümpelt in Sachen knisternde Liebesspiele im unteren Mittelfeld, wie die Umfrage eines Kondomherstellers verriet. Gerade einmal 38 Prozent der Deutschen sind demnach mit ihrem Sexleben zufrieden - weltweit gesehen fühlen sich 44 Prozent der Menschen vollends befriedigt.

Das Schlafzimmer als Versuchslabor

Doch es gibt ein Licht am Ende des Libido-Tunnels: Die Sexflaute in deutschen Schlafzimmern gehört der Vergangenheit an, hat das Onlineportal JOYclub.de herausgefunden. Deutschlands größtes Erotik- und eines der führenden Partnerportale wollte von 5000 seiner Internet-Nutzer wissen, wie kreativ sie ihr Liebesspiel gestalten. Fazit: Die Deutschen sind alles andere als prüde. Und sie probieren fast alles aus. Das Schlafzimmer wird zum Versuchslabor.

Knapp 60 Prozent der Befragten gaben an, Sex langweilig zu finden, wenn der Akt monoton ohne Stellungswechsel passiert. Bei 62 Prozent der sexuell Aktiven müssen da schon bis zu drei verschiedene Stellungen im Liebesspiel vorkommen - bei 18 Prozent sogar bis zu zehn Stellungen.

Die häufigst ausprobierte Sex-Variante ist der Doggy-Style (94 Prozent), bei der die Frau kniet und der Partner von hinten in sie eindringt. Auf den weiteren Plätzen folgen die kuschelige Missionars- und die Löffelchenstellung (93 beziehungsweise 88 Prozent). Selbst 76 Prozent der Befragten hatten zudem schon Analverkehr. Überraschend ist die Experimentierfreude: 60 Prozent aller Umfrageteilnehmer lehnen keine Stellung ab, ohne sie nicht vorher ausprobiert zu haben.

Für erfüllten Sex scheint den Bundesbürgern keine Verrenkung zu viel zu sein. Doggy-Style ist nicht nur die interessanteste Stellung, sondern auch jene, die die Liebestollen am meisten befriedigt. Unabhängig vom Geschlecht und dem Alter empfinden 31 Prozent den Orgasmus in dieser Position am intensivsten.

Das Internet als Spielwiese

Die Umfrage macht vor allem eins deutlich: Die Deutschen trauen sich endlich, über ihre sexuellen Fantasien zu reden. Jedoch nur bedingt in der Öffentlichkeit. Austauschmedium Nummer eins bleibt das Internet. JOYclub.de ist der beste Beweis: Das Erotikportal hat bereits mehr als eine Million Mitglieder - 200.000 davon sind im Schnitt täglich online.

Die Vorteile der Internetplattform liegen klar auf der Hand: Hier treffen Gleichgesinnte aufeinander, die stilvolle Erotik erleben und vielfältige Kontakte nutzen wollen. Das Spektrum könnte nicht größer sein: Vom Kennenlernen über ein Forum bis hin zu Veranstaltungen ist alles auf der Seite möglich. Zudem gibt es ein Magazin, in dem die neuesten Trends vorgestellt werden, beispielsweise Outdoor- oder Ökosex. Und es gibt wertvolle Informationen, wie die eigene Beziehung mit kleinen Tricks einen Kick erlebt.

Größter Pluspunkt des Portals sind die Nutzer selbst, die sich rege in die Internetgemeinde einbringen. Das liegt auch an den Regeln bei der Anmeldung. Wenn sich die Nutzer erstmals registrieren, werden die Daten auf ihre Echtheit hin überprüft und die Interessierten dazu angehalten, ein möglichst genaues Profil von sich zu erstellen. Und das gratis - nur Zusatz-Optionen kosten.

sca/rzf/news.de

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Sven
  • Kommentar 1
  • 07.07.2012 11:01

Es ist gut so, alles was im eigenem Schlafzimmer ausprobiert wird, sengt die Gefahr des Fremdgehen, was ich zu Hause habe brauch ich nicht wo anders suchen.

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