Check-in Ohne Stress in den Flieger

Wer gut vorbereitet ist, kommt schneller und entspannter in den Flieger. (Foto)
Wer gut vorbereitet ist, kommt schneller und entspannter in den Flieger. Bild: dapd

Von Elke Gersmann
Wer gut plant und zeitig am Flughafen ist, kommt schnell und entspannt zum Flieger. Was Sie beachten sollten, um lange Schlangen am Check-in zu umgehen und lästige Passkontrollen sowie die Sicherheitskontrolle nicht nerven, erfahren Sie hier. 

Check-in am Vorabend oder im Internet

«Bei vielen Fluggesellschaften können Sitzplätze vorab reserviert werden», sagt Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband. So sichere man sich rechtzeitig seinen Wunschplatz. Auch der Check-in lässt sich vorverlegen: «Häufig gibt es die Möglichkeit, schon am Vorabend des Abflugs einzuchecken.» Fast alle großen Fluggesellschaften böten diesen Service mittlerweile an. Auch sei es bei vielen Airlines möglich, den Check-in vorab über das Internet zu erledigen. «Für den Online-Check-in benötigt man die Buchungs- oder Ticketnummer und druckt sich die Bordkarte selbst aus», erläutert Zeuch.

Am Flughafen müsse man in der Regel nur noch sein Gepäck am Baggage drop-off-Schalter der jeweiligen Fluggesellschaft abgeben. Das gelte auch für den Fall, dass man direkt am Flughafen den Check-in am Automaten vornimmt, wie es inzwischen von vielen Airlines angeboten werde. Dazu müsse man sich am Automaten beispielsweise mittels einer Vielflieger-, EC- oder Kreditkarte identifizieren und könne sich dann den Sitzplatz direkt am Bildschirm selbst aussuchen.

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Gut vorbereitet durch die Sicherheitskontrolle

Die nächste Hürde beim Start in den Urlaub ist die Sicherheitskontrolle. Hauke Blohm von der Bundespolizei rät, sich frühzeitig dort einzufinden und die Bordkarte bereitzuhalten. Damit der Sicherheitscheck möglichst schnell verlaufen kann, sollte Flüssiges in den vorgeschriebenen durchsichtigen Beuteln verstaut sein. Dabei gelte: pro Passagier ein Beutel, nicht mehr als 100 Milliliter pro Behältnis und ein Liter insgesamt. Ausnahmen gebe es für Babynahrung und notwendige Medikamente. «Was manche nicht bedenken ist, dass auch Cremes, Pasten und Gele von dieser Vorschrift betroffen sind», sagt der Experte.

Jacken und Gürtel ablegen

Bevor man durch die Torsonde geht, muss nicht nur das Handgepäck für die Durchleuchtung aufs Band gelegt werden. Auch die Passagiere müssen einiges ablegen: «Man sollte daran denken, rechtzeitig metallische Gegenstände wie Kleingeld und Kugelschreiber aus Hosen- und Hemdtaschen zu entfernen», sagt Blohm. Auch Gürtel müssen ausgezogen werden, genauso wie manches Kleidungsstück: «Das gilt für lockere Oberbekleidung, bei der nicht zu erkennen ist, was der Betreffende darunter trägt», erläutert der Experte. Dazu gehören beispielsweise Jacken, Strickjacken und lockere Pullover. An einigen Flughäfen ist es auch Pflicht, die Schuhe auszuziehen, etwa in den USA.

Alle diese Dinge kommen zusammen in eine Plastikwanne. Elektrische Geräte wie Laptops oder Tablet-Computer müssen extra in eine zweite Wanne gelegt werden, betont Blohm. Damit bei der Kontrolle alles problemlos verläuft, empfiehlt der Sicherheitsexperte, sich über Verbote zu informieren. Taschenmesser, Scheren und andere spitze Gegenstände gehören ins große Reisegepäck. Und mit Benzin gefüllte Feuerzeuge sind selbst dort nicht erlaubt.

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rzf/sca/news.de/dapd

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Paul Herchenbach
  • Kommentar 1
  • 22.07.2012 13:01

Unsere selbsternannten sogenannten Experten sollte man zum Teufel jagen !! Was spricht eigentlich dagegen eine angebrochene Wasserflasche mit in die Kabine zu nehmen. Ich selbst habe mal zugeschaut und gesehen das innerhalb von 30 Minuten 14 halbe Flaschen Mineralwasser in die bereit stehende Abfalltonne geworfen wurden.Weiter so;armes Deutschland !

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