Sorgenfreier Urlaub Planschen an Europas Küsten

Badeseen (Foto)
Deutsche Badefans dürfen sich über einwandfreie Seen freuen - die Wasserqualität ist einem EU-Bericht zufolge bestens. Bild: dapd

Wer in diesem Sommer einen Badeurlaub in Europa plant, kann unbesorgt sein. Die Wasserqualität der Küsten- und Binnengewässer ist ausgezeichnet. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Bericht zur Qualität der europäischen Badegewässer. Auch deutsche Badeseen sind top.

Eine Studie bescheinigt europäischen Badegewässern eine gute Wasserqualität. Sommerurlauber, die an Stränden in Zypern, Griechenland oder Kroatien die Seele baumeln lassen wollen, können sich auf sauberes Wasser freuen. Die Europäische Umweltagentur hat für die dortigen Gewässer das Prädikat «gut» vergeben. Spitzenreiter sind die Zyprioten, deren Bademöglichkeiten durchweg als exzellent bewertet wurden. Auch in Kroatien kann man auf spitzenmäßige Badegewässer stolz sein - knapp 98 Prozent der Seen und Küsten gingen bei der Untersuchung als ausgezeichnet hervor. In Griechenland sind immerhin 94 Prozent aller Gewässer tadellos sauber.

Südliche Gefilde locken mit Top-Stränden

Sie möchten lieber an der rumänischen Schwarzmeerküste planschen oder das kühle Nass auf Malta genießen? Oder träumen Sie vom Badeurlaub in Spanien und Slowenien? Dann tauchen Sie ohne Sorgen ab - die dort geprüften Gewässer haben ebenfalls fast ausschließlich eine ausgezeichnete Badequalität. Und wo weder gefährliche Bakterien noch Müll am Strand das Urlaubsvergnügen trübt, bleibt mehr Zeit, die anwesenden Strandschönheiten in sexy Bikinis in Augenschein zu nehmen. Immerhin verheißen die Bademodentrends der vergangenen Jahre auch für 2012 knackige Aussichten auf sonnengebräunte Rundungen.

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Wozu in die Ferne schweifen?

Für den entspannten Badeurlaub müssen Sie jedoch keine Fernreise antreten. Auch deutsche Binnen- und Küstengewässer sind zum Planschen bestens geeignet. Über 90 Prozent der innerdeutschen Gewässer hat die Europäische Umweltagentur als ausgezeichnet bewertet - also nichts wie rein in den neuen Bikini und ab an den nächsten See! Auch die deutschen Küsten an Nord- und Ostsee sind zu drei Vierteln top und liegen damit qualitativ vor den Küsten Bulgariens, Frankreichs oder der Niederlande.

Natürlich leuchtet auch in Deutschland nicht jeder See in strahlendem Blau. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie einen zum Baden geeigneten See oder Strand auf Anhieb erkennen.

Schaum auf dem Wasser ist oft unbedenklich

Lassen Sie sich zum Beispiel nicht von Schaum am Ufer abschrecken. Denn dieses Phänomen bedeutet nicht automatisch, dass der See zu schmutzig ist. Häufig sind natürlich vorkommende Algen der Grund - bei Wellengang kommen auch die im Wasser enthaltenen Eiweiße in Bewegung, was sich als Schaum bemerkbar macht.

Lieber nicht mit Enten schwimmen

Was vom Ufer aus vielleicht malerisch aussieht, kann der Gesundheit schaden. Sie sehen Enten oder Schwäne auf Ihrem Lieblingsbadesee paddeln? Dann suchen Sie sich lieber ein anderes Gewässer zum Schwimmen. Die Kotverschmutzung durch die Vögel kann die bakterielle Belastung des Sees erhöhen. In Binnengewässern finden sich dadurch auch oft ZerkarienSaugwürmer, die sich in die menschliche Haut bohren und dort stecken bleiben. Zerkarien können unter anderem einen als Badedermatitis bekannten Hausausschlag auslösen. , die das Badevergnügen erheblich schmälern können.

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Vor allem beim Schwimmen mit Kindern ist Vorsicht geboten, wenn ein unbekanntes Gewässer zum Baden auserkoren wird. Ein einfacher Trick, bevor Sie mit Ihrem Nachwuchs im kühlen Nass planschen: Stellen Sie sich bis zur Kniehöhe ins Wasser - wenn Sie Ihre Füße nicht mehr erkennen können, weil das Wasser zu trüb ist, hat der See vermutlich eine zu hohe Blau- oder Grünalgenkonzentration. Wer hier schwimmt, riskiert neben Bindehautentzündungen und Hautreizungen auch Ohrenschmerzen.

Schlimmstenfalls können nach dem Baden auch Atemwegserkrankungen bis hin zu Lungenentzündungen, allergische Reaktionen oder Magen-Darm-Erkrankungen hinzukommen. Zudem behindern Blaualgen, die als Cyanobakterien bezeichnet werden, die Sicht auf Steine am Grund - die Verletzungsgefahr ist in trüben Gewässern somit höher.

loc/sca/news.de/dpa/dapd

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