Ernährung Im Restaurant explizit «Mineralwasser» bestellen

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Im Restaurant explizit «Mineralwasser» bestellen Bild: dpa

Hamburg - Um zu sparen, greift der ein oder andere Gastronom schon mal in die Trickkiste. Gerade bei Wasser sollten Gäste präzise Bestellungen abgeben, um sich nicht lumpen zu lassen.

Wer im Restaurant nicht über den Tisch gezogen werden möchte, sollte beim Bestellen genau sein. Verlangt ein Gast nur «ein Wasser», kann es sein, dass der Wirt ihm aufgesprudeltes Leitungswasser, Tafelwasser aus einer Schankanlage oder in Flaschen umgefüllte billige Discounterware serviert. Will der Kunde aber wie in der Speisekarte vermerkt ein Mineralwasser haben, sollte er dieses immer ausdrücklich bestellen, rät die Verbraucherzentrale Hamburg.

Manche Gastronomen mogeln, weil Leitungs- oder Tafelwasser sehr viel günstiger ist als Mineralwasser. Echtes Mineralwasser muss in einer Flasche an den Tisch kommen, die erst dort geöffnet wird. Gäste sollten daher eine original verschlossene Flasche verlangen und schon geöffnete Flaschen zurückweisen, empfehlen die Verbraucherschützer.

Die Verbraucherzentrale hat eine Liste mit dieser Mogelei und weiteren häufigen Verbraucherbeschwerden beim Essen im Restaurant zusammengestellt. Dazu zählen auch Orangennektare oder Fruchtsaftgetränke, die als 100-prozentiger Orangensaft ausgegeben werden. Fruchtnektar enthält nur 50 Prozent Fruchtsaft, ein Fruchtsaftgetränk nur 6 Prozent - der Rest ist Zuckerwasser.

Gemogelt wird der Liste nach außerdem zum Beispiel bei Fischfilet: So wird Billigfisch wie Pangasius oder Tropenzunge aus Kostengründen als echte Seezunge ausgegeben. Der Unterschied ist für Laien allerdings kaum zu erkennen, denn Filets sehen sich sehr ähnlich. Fischkenner bemerken bei Seezunge einen aromatischeren Geschmack als beim eher fad schmeckenden Pangasius aus Südostasien.

Pressemitteilung

news.de/dpa

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