Familie Geschenke-Tipps zum Muttertag

Geschenke-Tipps zum Muttertag (Foto)
Geschenke-Tipps zum Muttertag Bild: dpa

Hof - Schnell einen Blumenstrauß an der Tankstelle kaufen? Oder einmal ins Kino einladen? Geschenke zum Muttertag müssen nicht zwangsläufig etwas kosten.

Hier gibt es Tipps zum Muttertag (13. Mai).

Auch mit kaum oder gar keinem Geld können Kinder ihrer Mutter zum Muttertag (13. Mai) eine Freude machen. Besonders gut klappt das mit einem Geschenk, das individuell ist und einen ideellen Wert hat, sagt Andreas Engel, Erziehungsberater in Hof und stellvertretender Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke).

Es sei nicht wichtig, wie viel ein Geschenk koste, sondern was man damit sage. Und das lasse sich nicht mit Geld ausdrücken. «Da geht es ja um Beziehungen, um Fürsorge, um Zuwendung, das steht ja an diesem Tag im Mittelpunkt», sagt Engel. Sogar ganz kleine Kinder können ihrer Mutter etwas Individuelles geben, zum Beispiel etwas Gemaltes, Selbstgebasteltes oder einfach gepflückte Blumen.

Auch ältere Kinder können sich etwas Besonderes einfallen lassen. Vielleicht finden sie eine Kleinigkeit auf einem Flohmarkt oder übernehmen irgendeine Arbeit im Haushalt. Damit könnten sie die Mutter entlasten und anerkennen, was sie normalerweise für ihre Familie und ihre Kinder tut, sagt Engel.

Muttertag

In vielen Ländern ist der zweite Sonntag im Mai «Muttertag». Es gibt jedoch auch andere Daten, die den Müttern gewidmet sind, in Frankreich etwa ist es der letzte Mai-Sonntag - es sei denn, er fällt auf Pfingsten, dann wird «La Fête des Mères» eine Woche später begangen. In anderen Staaten ist auch der Internationale Frauentag (8. März) gleichzeitig Muttertag.

Der Muttertagsbrauch in Deutschland geht auf eine Initiative der amerikanischen Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurück. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter. 1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson den zweiten Mai-Sonntag zum landesweiten Muttertag. Floristik-Organisationen brachten den Tag nach Europa. In Deutschland wurde die Idee 1923 aufgegriffen.

Der Muttertag ist also keine Erfindung der Nationalsozialisten. Die Nazis nutzten den Tag jedoch für ihre Mutter-Propaganda.

Heute sehen viele Menschen die Wandlung zum reinen Geschenktag kritisch. Psychologen glauben, dass viele Männer am Muttertag auch ein wenig ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen - weil die Frau nach wie vor mehr bei der Hausarbeit und Kindererziehung macht.

news.de/dpa

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