Seitensprung So bleibt Ihre Affäre geheim

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Sexflaute in der Beziehung? Da wäre eine Affäre genau richtig. So werden Sie Meister der Zweigleisigkeit. Bild: istockphoto

Ob Ashton Kutcher, Jesse James, Tiger Woods oder Boris Becker: Sie haben sich beim Fremdgehen erwischen lassen und deshalb ihre Partner verloren. Wer Meister der Zweigleisigkeit werden will, sollte besser folgendes beachten.

Eines vorweg: Fremdgehen ist natürlich nicht gerade ein Kavaliersdelikt. Man muss sich jederzeit darüber im Klaren sein, dass man damit seine Beziehung gefährden und den Partner verletzen könnte.

Auch wenn das Verhalten des lüsternen Figaro kontraproduktiv für die Beziehung ist, will der Großteil der Fremdgänger den eigenen Partner nicht verlieren. Und trotzdem bleiben sich die Deutschen treu in der Untreue - der Seitensprung ist in der Bundesrepublik Volkssport: Je nach Umfrage liegt die Quote bei bis zu 50 Prozent, bei jenen, die entweder aus Versehen oder regelmäßig Zärtlichkeiten außerhalb des eigenen Schlafzimmers suchen und austauschen.

Das Motiv dafür ist überwiegend das gleiche: Die sexuelle Befriedigung in der geführten Beziehung lässt im wahrsten Sinne des Wortes zu wünschen übrig. Rund 80 Prozent gehen fremd, weil sie sexuell unzufrieden sind. Wer seine Beziehung nicht gefährden, aber auf sexuelle Abenteuer nicht verzichten will, sollte seinen Seitensprung gut planen und dabei folgende Aspekte im Hinterkopf beachten:

Postgeheimnis. Für ihre Affäre setzen Sie am besten auf eine zusätzliche E-Mail-Adresse - entweder von einem Free-Mail-Anbieter oder über ein Seitensprungportal. Wenn Sie den heimischen PC dafür nutzen, sollten Sie darauf verzichten, Passwörter zu speichern oder eine Verschlüsselungen auf dem PC einzurichten. So wecken Sie erst gar nicht die Neugier ihres Partners.

Bleiben Sie geheimnisvoll. Ihre Handynummer bleibt für die Affäre geheim. Besorgen Sie sich statt einem neuen Handy lieber eine zweite Sim-Karte - am besten Prepaid. Mit dem Objekt der Begierde sollten zudem feste Telefonzeiten festgelegt werden, um für diese Momente die neue Sim-Karte zu benutzen. Wichtig: Die Nummer des Sexpartners nicht unter unauffälligen Namen wie «Auskunft» oder «Staumelder» speichern. Denn falls Sie vergessen haben sollten, die Sim-Karte wieder zu tauschen und in der Nacht einen Anruf von der «Auskunft» erhalten, dürfte das den Partner mehr als stutzig machen.

Freiräume schaffen. Hat Ihr Partner den Wunsch, ein neues Hobby auszuprobieren? Dann unterstützen Sie ihn. Denn das hat für Sie den Vorteil, die Abwesenheit des Partners anderweitig zu nutzen. Schenken Sie dem Schatz einen entsprechenden Kurs. So könnte beispielsweise einmal pro Woche Freiraum für die Affäre entstehen.

Genießen und schweigen. Soll Ihre Affäre geheim bleiben, so kann dies nur funktionieren, wenn Sie das Geheimnis mit niemandem teilen. Auch nicht mit dem besten Freund oder der Busenfreundin. Das schafft nur hausgemachte Probleme. Konzentrieren Sie sich lieber auf den Seitensprung und genießen ihn in vollen Zügen.

Nichts als die Wahrheit. Nach einem Stelldichein mit dem Sexpartner ist es verständlich, dass die Hormone verrückt spielen. Doch das dürfen Sie sich nicht leisten. Nichts macht den Partner stutziger, als wenn Sie von heute auf morgen Ihren Lebensstil ändern. Kleidung, Schmuck, Parfum sowie sportliche Aktivitäten sollten sich nicht von Ihrem «herkömmlichen» Leben mit dem Partner unterscheiden.

Immer dieser Druck. So sehr Ihnen die Affäre auch gut tut, Schuldgefühle gegenüber dem Partner werden sich wahrscheinlich trotzdem einstellen - bei dem einen mehr, beim anderen weniger. Das ist die Schwachstelle. Versuchen Sie auf keinen Fall, mit vermehrten Aufmerksamkeiten wie Blumen oder Geschenken dem Partner gegenüber Ihre Schuldgefühle wettzumachen. Alles, was Sie früher nicht gemacht haben, lässt den Liebsten oder die Liebste stutzig werden.

Wenn Sie diese simplen, aber wichtigen Tipps befolgen, sollte einem aufregenden und abwechslungsreichen Abenteuer außerhalb Ihrer Beziehung nichts mehr im Wege stehen.

sca/rzf/ham/news.de

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