Sex-Atlas In zehn Stellungen um die Welt

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Französisch, Russisch oder Italienisch? Jede Sexpraktik ist einer Nationalität zugeordnet. Bild: dapd

Wie französisch funktioniert, wissen wir. Aber was sind russischer und italienischer Sex? News.de verrät, welche Stellung welchen Ländernamen trägt. Damit Ihnen das nächste Schäferstündchen nicht Spanisch vorkommt.

Deutsch: Der Klassiker unter den Sexstellungen. Sie liegt unten, er oben - auch als Missionarsstellung bekannt. In Europa und Nordamerika ist die deutsche die beliebteste Stellung überhaupt. Denn sie ist einfach und bequem, Mann und Frau können sich direkt in die Augen blicken und sind sehr nah beieinander. Doch trotz aller Bequemlichkeit: Das ist eben auch das Problem. Es kann schnell langweilig werden, und dann müssen neue Stellungen her.

Französisch: In der französischen Variante ist oral das Stichwort. Aber das dürfte den meisten längst bekannt sein. Denn französisch wird mittlerweile selbstverständlich als Synonym für die Stimulation des Partners mit dem Mund, den Lippen und der Zunge verwendet. Bei der Fellatio, wohl eher als Blowjob bekannt, verwöhnt sie ihn, in dem sie seinen Penis in den Mund nimmt. Stimuliert er sie mit dem Mund und der Zunge, dann wird von Cunnilingus gesprochen. Befriedigen sich Mann und Frau gleichzeitig, dann ist das die berühmte 69er-Stellung.

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Englisch: Augen verbinden, ein leichter Klaps auf den Hintern, vielleicht sogar ein Seil und Handschellen: Wer es gern auf die härtere Tour mag, der ist mit englischem Sex gut beraten. Allerdings geht es nicht um Schmerzen, sondern um die sexuelle Stimulation mithilfe sadistischer oder masochistischer Züge - und deshalb auch nur so weit, wie der Partner bereit ist mitzugehen. Wenn sich also beide einig sind, dann können die (Rollen)spiele beginnen.

Italienisch: Eine der abgedrehteren Sexpraktiken ist die auf die italienische Art. Sie hat überhaupt nichts mit Körperöffnungen zu tun und kann dennoch äußerst erregend sein. Wie italienisch funktioniert? Eine kurze Anleitung: Der Mann schiebt seinen Penis in die Achselhöhle der Partnerin, sie kann den Druck mit dem Arm verstärken. Welche Stellung beide dabei einnehmen, ist vollkommen unwichtig. Allerdings sei empfohlen, Gleitmittel zu verwenden und sich die Achseln vorher zu rasieren. Dann dürfte auch dem Orgasmus à l'Italia nichts mehr im Wege stehen.

Spanisch: Mammalverkehr kommt Ihnen spanisch vor? Ganz richtig, der sogenannte Busensex wird auch spanisch genannt und ist eine äußerst entspannte Variante für die Frau: Denn der Mann macht die meiste Arbeit. Er massiert seinen Penis zwischen den Brüsten der Frau, die sie mit den Händen zusammenpresst. Ansonsten kann sich Frau ganz entspannt zurücklehnen. Findet spanisch allerdings «mit Aufnahme» statt, ist sie noch einmal gefragt, wenn er kommt.

Griechisch: Die alten Griechen sind bekannt für ihre ausgeprägte Sexualität. In der Athener Antike soll auch der Begriff griechisch geprägt worden sein - und zwar für Analverkehr. Denn die sogenannte Knabenliebe war damals gesellschaftlich akzeptiert und praktiziert. Danach war griechisch lange Zeit tabuisiert. Heute allerdings wird offen damit umgegangen. Laut einer Studie der USA pflegt jeder Dritte Analsex. Nur den Namen scheint nicht jeder so offensichtlich benennen zu wollen - deshalb die Bezeichnung griechisch.

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Schwedisch: Wer Sex auf die schwedische Art angeboten bekommt, hat gleich zwei Praktiken zur Auswahl: Entweder die gegenseitige Masturbation, das heißt die Befriedigung mit der Hand oder einem Sextoy. Oder der Akt auf die schnelle Art. Zieht man die Vorhaut so weit zurück, dass die Eichel freigelegt ist und dringt in die Frau ein, dann wird es nicht lange dauern, bis er zum Höhepunkt kommt.

Russisch: Auch im russischen Akt gibt's zwei Methoden, um zum Höhepunkt zu kommen - und zwar, ohne davon schwanger werden zu können. Zum einen bezeichnet er die Massage der Geschlechtsregionen mit Öl. Zum anderen den sogenannten Schenkelverkehr. Dabei reibt der Mann seinen Penis zwischen den Oberschenkeln der Partnerin oder des Partners. Eine sichere Art, sich zu vergnügen, denn zum eigentlichen Akt kommt es nicht.

Thailändisch: Massagen, Streicheleinheiten und der Geschlechtsakt sind oft eng miteinander verbunden. Bei der thailändischen Sexpraktik werden sie sogar eins. Denn zur Massage werden nicht nur die Hände eingesetzt, sondern jegliche Körperteile des Partners.

Indisch: Kopfüber im Handstand an der Wand, ineinander verknotet, spontan und kreativ: Wer gerne Neues ausprobiert, der dürfte am indischen Sex seine wahre Freude haben. Kamasutra lautet das Zauberwort. Wie indisch genau funktioniert, dazu gibt es keine Anleitung. Von daher kann es auch ein Mix aus allem sein: Ein bisschen russisch, ein bisschen französisch - so dass es eben nie langweilig wird.

Nicht überall haben jedoch alle Praktiken die gleiche Bedeutung und nicht jeder kennt sich mit den Bezeichnungen aus. Vor dem Schäferstündchen empfiehlt sich deshalb, mit dem Partner zu klären, was gefällt und Spaß macht - und welche Erdteile lieber nicht bereist werden wollen.

eia/brc/news.de

Leserkommentare (8) Jetzt Artikel kommentieren
  • Mann vom Balkon
  • Kommentar 8
  • 04.10.2013 18:11

Deutsch bedeutet wahrscheinlich das Pünktlich mit dem Sex angefangen wird.

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  • Prnzenberg
  • Kommentar 7
  • 25.09.2013 07:57

Nicht zu vergessen ist die BÄRENNUMMER ... - Vor dem Loch liegen und Brummen.

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  • Gero Hartman
  • Kommentar 6
  • 16.03.2012 10:15

Nun, es wird so vile Unsinn allein in und über Politik erzählt, warum nicht auch über Sex. Ich habe 22 Jahre Forschung gemacht , bezahlte Forschung und nicht so gefragt wie Alfred Kinsey. es waren also Indizien, die ich bekam. Kinsey hat in 15 Jahren 11751 Frauen und Männer befragt, ich in den Jahren über 55.000 Personen beiderlei Geschlechts. Kinsey hat damals 2 Bücher darüber geschrieben und musste nach Veröffentlichung 5mal seinen Wohnsitz wechseln, wegen Morddrohungen. Ich habe meine eigene Forschung nicht veröffentlicht. Ich wollte keine Morddrohungen. Ciao Gero

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