Das Hochzeitskleid Prinzessin für einen Tag

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Manche Braut kleidet ihre Blumenmädchen in Miniversionen ihres Brautkleides. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Fabienne Rzitki
Ob knallbunte Hochzeit in Las Vegas, zünftig traditionell in Bayern oder edel auf den Malediven: Das Einzige, was zählt, ist das Brautkleid. Doch es ist nicht einfach, seinen Traum in Weiß zu finden. Wie Ihnen das dennoch ganz leicht und mit viel Freude gelingt, verrät news.de.

2012 ist das Jahr der Hochzeitskleider: Sie zeigen sich in feminin-romantischen, schlichten und figurbetonten bis kunstvollen, luxuriösen Schnitten. Hier findet jede Frau ihr Traumkleid - vom goldigen Ballonmini bis zum opulenten Schleppenkleid.

Romantik pur versprechen etwa ein DuchesskleidGroßes Brautkleid, dessen figurbetontes Oberteil oft mit Applikationen oder Stickereien verziert ist. Daran angesetzt ist ein weites Unterteil, meist mit Schleppe. mit großem bauschigem Tüllrock oder ein femininer EmpirestilKleid mit hoher Taillennaht direkt unter der Brust. Schmal, elegant und in schlichtem Schnitt. in Kombination mit Perlenapplikationen oder Spitze. Besonders im Kommen sind Brautkleider, die angesagte Modetrends mit zeitloser Eleganz kombinieren: weite Roben oder figurnahe, fließende Schnitte.

Brautmode
Die Kleidertrends 2012
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Damit sich die Braut rundum wohl in ihrer Haut und wie eine Prinzessin fühlt, sind neben der besonderen Raffinesse Passform und Stoffwahl entscheidend. Sie sollen die Weiblichkeit hervorheben und die Vorzüge der Frau unterstreichen. Spezielle Hingucker sind das Dekolleté sowie der Schnitt der Taille. Das kann ein Kleid mit klassischer A-LinieKleid mit figurbetontem Oberteil, direkt anschließendes Oberteil ohne Naht, klarer Linie in Form eines A's. sein oder eines im Stil einer Filmdiva à la Audrey Hepburn. Die hohe Sixties-Taille ist 2012 absoluter Trend. Kurze und lange Kleider greifen diesen Look auf und werden mit Stilelementen der 1960er Jahre kombiniert. Je nach Auswahl der Stoffe - Spitze, Seide oder Tüll - kann ein Hochzeitskleid der Figur schmeicheln und kleine Schwachstellen kaschieren.

Kleider der neuen Saison finden Sie in unserer Bilderstrecke.

Wie Sie Ihr Traumkleid finden, verraten wir hier:

Inspirieren lassen, Eindrücke sammeln

Fangen Sie ein Jahr vor dem Hochzeitstermin an, sich in Katalogen und im Internet über die neuen Kollektionen der Designer zu informieren. Dadurch bekommen Sie einen Eindruck, welcher Schnitt und welche Farbe Ihnen am besten zusagen. Möchten Sie einen auf den Leib geschneiderten Traum, sollten Sie mit der Anprobe etwa sechs bis neun Monate vor dem Ehegelöbnis beginnen. Für ein Kleid von der «Stange» reichen vier bis sechs Monate vorher.

Dauer der Anprobe

Machen Sie einen Termin im Brautmodengeschäft. Am besten Sie suchen sich gleich zwei bis drei Shops aus und planen je sechs bis acht Anproben ein. Nehmen Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit für jede Session und planen Sie für den Rest des Tages keine weiteren Termine. So können Sie sich voll und ganz auf die Anprobe konzentrieren und sind in Gedanken nicht woanders.

Haben Sie schon ein bestimmtes Modell im Kopf, informieren Sie sich vorab, ob das Geschäft es zur Anprobe in Ihrer Größe vor Ort hat. Es ist auch ratsam, Bilder von Kleidern mitzunehmen, die Ihnen ebenso gut gefallen. Sollten Sie keine Vorstellung von Ihrem Traumkleid haben, können Sie der Beraterin erklären, welchen Stil Sie bevorzugen: Spaghetti-Träger, Bustierkleid, einteilig oder zweiteilig, schlicht oder mit Applikationen und Rüschen. Im weiteren Gespräch wird Sie Ihnen zu Ihrem Typ die passenden Kleider präsentieren.

Leihen oder kaufen?

Ein Brautkleid muss nicht unbedingt teuer sein. Auch für ein kleines Budget gibt es schöne Kleider. Los geht es ab etwa 300 Euro im Versandhaus. Beim Brautauststatter müssen Sie mit etwa 500 bis 2700 Euro rechnen. Aber: Es gibt auch Schnäppchen. Kleider der letzten Saison sind oft sehr preisgünstig zu haben. Sehr teure Modelle sind zudem gegen Leihgebühr erhältlich. Die Entscheidung, ob Sie sich ein Brautkleid leihen oder kaufen, sollte letztendlich davon abhängen, wie Ihnen das Kleid gefällt und welches Budget dafür zur Verfügung steht.

Vorbereitungen für die Anprobe

Gehen Sie ungeschminkt zur Anprobe, damit Sie keine Make-up-Flecken auf dem weißen Stoff hinterlassen. Ziehen Sie möglichst weiße oder hautfarbene Unterwäsche an. So schimmert auch beim feinsten Stoff nichts durch. Je nach Kleid werden Ihnen eventuell ein Korsett und ein Reifrock zur Anprobe gestellt. Nehmen Sie zudem Schuhe mit, die denen Ihrer Hochzeit entsprechen. Möchten Sie Absatzschuhe tragen, gilt es, die ungefähre Absatzhöhe zu berücksichtigen. Das ist wichtig, damit die Beraterin weiß, wie der Rock fallen muss und wie lang der Saum sein soll.

Wer kommt zur Anprobe mit?

Nehmen Sie zur Anprobe einen oder zwei Vertraute wie die Mutter, die Schwester oder die besten Freundinnen mit. Diese sollten Ihren Geschmack sehr gut kennen und Ihnen ehrlich ihre Meinung sagen. Es empfiehlt sich zudem, eine Kamera mitzunehmen, um Fotos von Ihnen in den Kleidern zu machen. Hinterher können Sie noch einmal in Ruhe alle Modelle durchgehen. Notieren Sie sich zudem alle infrage kommenden Kleider mit Namen und Preis. Bedenken Sie, dass einige Modelle zusätzlich nach Korsett und Reif verlangen und so weitere Kosten entstehen.

Darauf sollten Sie bei der Anprobe achten

Ihr Kleid sollte bequem sein. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Beinfreiheit haben - das ist vor allem für den Tanzabend wichtig. Außerdem sollte das Kleid keine unschönen Falten beim Laufen werfen. Probieren Sie die Kleider bei Tageslicht, um zu sehen, welche Farben Ihnen am besten stehen. Es gibt nicht nur kühles Weiß, edles Champagner und Beige - auch Silber und kräftiges Rot machen Eindruck. Wählen Sie das Kleid zudem nie eine Kleidergröße kleiner aus, als Sie tragen. Im Laufe eines Jahres abzunehmen, mag möglich sein, ist aber kein Kaufkriterium. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich in das Traumkleid zwängen zu müssen. Eine Robe kurz vor der Hochzeit auf eine oder zwei Kleidergrößen zu verkleinern, ist immer möglich.

Sie haben Ihre Wahl getroffen? Dann schlafen Sie noch einmal eine Nacht darüber. Gefällt Ihnen das Kleid dann immer noch, greifen Sie zu.

 

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zij/wie/news.de

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