Verlosung Die letzten Geheimnisse des Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld (Foto)
Karl Lagerfeld vor dem Bild einer seiner Musen, Brad Kroenig. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Melanie Sohn
Karl Lagerfeld eckt an, polarisiert und vertritt streitbare Ansichten. Trotzdem fasziniert er die Menschen, denn er ist der einzige deutsche Designer, der seit Jahrzehnten die Haute Couture mitbestimmt und prägt. Eine Filmbiografie schaut nun hinter die Kulissen.

Karl Lagerfeld hütet sein Privatleben wie einen Schatz. Nur selten dringen Informationen nach außen. Was man erfährt, ist meist belanglos und nicht belegt. Die von Lagerfeld autorisierte Filmbiografie Lagerfeld Confidential von Regisseur Rodolphe Marconi (der den Modezar zwei Jahre lang in seinem Alltag begleitet hat) schaut nun hinter die Kulissen und offenbart manch kleines Geheimnis. Wir haben die spannendsten für Sie zusammengetragen.

Das Geheimnis seines Aussehens

Lagerfeld schläft nur mit Haarnetz. Er hasst es, wenn ihm seine Haare ins Gesicht hängen. Nach dem Aufstehen seien sie sehr kraus erzählt er und um sie in Form zu bringen, müsse er sie «stark kämmen, frisieren und glätten». Außerdem wäscht Lagerfeld sein Haar mit Bleichshampoo. Ohne dieses, so berichtet Lagerfeld im Film, hätte er nicht die Farbe, die er trägt. Der Modezar benutzt außerdem reichlich Pflegeprodukte. Die Kamera begleitet ihn beim Besuch einer Parfumerie. Dort kauft er vor allem Pflege der Schweizer Edelmarke La Prairie sowie Gesichtpuder und Make-up.

Karl Lagerfeld
Seine Marotten, seine Männer, sein Leben

Die größte Angst des Modeschöpfers

Lagerfeld sagt selbst von sich, dass er keine Angst habe. Nicht mal vor dem Tod. Er glaubt nicht an Wiedergeburt, den Himmel oder die Hölle. Wenn man sterbe, sei man eben nicht mehr da. Um dieses Thema macht der Couturier nicht viel Aufhebens. Allein die Vorstellung, er könne irgendwann von jemandem abhängig sein, beunruhige ihn. Diesen Zustand wäre er nicht gewöhnt, denn er hätte sich in seinem bisherigen Leben immer nur auf sich selbst verlassen.

Die Marotten des Worcaholic

Die Marotten Karl Lagerfelds in diesen Text zu quetschen ist unmöglich - es sind zu viele. Aber: Wir verraten Ihnen ein paar Details, die Sie garantiert noch nicht wussten. Lagerfeld hat beispielsweise einen empfindlichen Magen. Wenn er reist hat er deshalb immer ein kleines Kissen bei sich, dass er sich auf den Bauch legt um besser schlafen zu können. Im Film verrät er, dass es noch aus seiner Kindheit stammt und er es immer dabei hat.

Wenn Lagerfeld seine Entwürfe zeichnet, malt er um das fertige Bild immer einen Rahmen. Das fixiere das Bild, sagt der Modeschöpfer. Und das wiederum mag er. Außerdem liebt Lagerfeld es mit Tipp-Ex (Korrekturflüssigkeit) zu zeichnen. Mit nichts könne man besser fließendes Satin auf einem Blatt Papier darstellen.

In unserer großen Bilderstrecke werfen wir einen Blick auf das Leben Lagerfelds und haben seltene Fotos für Sie zusammengetragen. Wer die DVD Lagerfeld Confidential samt Buch und Poster gewinnen möchte, erfährt weiter unten im Text, wie er gewinnen kann.

Der Film, sein Macher und die Erkenntnis über Karl

Regisseur Rodolphe Marconi, Jahrgang 1976, durfte den Modeschöpfer Karl Lagerfeld zwei Jahre lang hautnah begleiten. Egal ob Anproben bei Chanel, der Besuch des Landsitzes Lagerfelds in Biarritz oder die Shoppingtour durch die Edelparfumerie. Marconi flog mit Karl im Privatjet und stellte Fragen. Meisten hat er auf diese sogar Antworten bekommen. Entstanden ist daraus die Filmbiografie Lagerfeld Confidential, die von Lagerfeld autorisiert wurde.

Interviewszenen mit dem Modezar wechseln sich mit Aufnahmen des Alltags ab, die allesamt mit der Handkamera festgehalten wurden. Entsprechend wacklig sind die meisten Szenen. Untermalt wird die Szenerie mit Musikstücken von Künstlern wie Sheer Taft, Duran Duran, Charles Trenet oder auch LCD Soundsystem und den Lightning Seeds, ein Mix aus alten Musikstücken und aktueller, elektronischer Musik.

Obwohl sich Marconi größte Mühe gegeben hat, ist es für den Zuschauer schwer, den Modemacher Lagerfeld zu greifen. Er ist flink, sagt in der einen Minute das eine, um es in der nächsten wieder zu revedieren. König Karl ist wie ein Fisch, der sich nicht fangen und schon gar nicht aus dem Wasser ziehen lässt. Er spielt mit seinem Gegenüber, gibt etwas preis und sagt dann wieder nichts. Gern würde man noch mehr erfahren. Doch gleichzeitig wird dem Zuschauer bewusst, dass Lagerfeld und sein Leben dann nicht mehr das wären, was sie sind. Wir dürfen nicht alles über ihn wissen. Er muss ein Phantom bleiben, das sich nur dann und nur soviel zeigt, wie es selbst will.

Trotzdem ist Marconi ein interessantes Portait mit spannendem Blick hinter die Kulissen gelungen, das den unnahbaren Lagerfeld ganz nah zeigt: kurz nach dem Aufstehen, ohne seine geliebte Brille und im Kreise berühmter Persönlichkeiten wie Nicole Kidman oder auch Prinzessin Carolin von Monaco.

V E R L O S U N G: Filme, Bücher, Poster

Zum DVD-Start von Lagerfeld Confidential verlost news.de zwei Pakete aus DVD, Buch und Poster zum Film. Wer gewinnen möchte, schickt bitte eine E-Mail mit dem Stichwort «Lagerfeld» bis Freitag, 2. Dezember 2011, 12 Uhr, an redaktion@news.de. Bitte die Postadresse nicht vergessen. Die Gewinne werden unter den Einsendern verlost. Die Gewinner werden umgehend per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Titel: Lagerfeld Confidential (DVD mit Bildband und Filmplakat)
Regie: Rodolphe Marconi
FSK: ab sechs Jahren
Filmlänge: rund 90 Minuten
Verleih: Koch Media
Preis: rund 46 Euro
DVD-Start: 25. November 2011


sis/cvd/news.de

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Franz Schindlbeck
  • Kommentar 3
  • 28.11.2011 04:50

Bitte sagen sie mir wer Karl Lagerfeld braucht,er ist weder gefragt noch wollen wir ihn sehen.

Kommentar melden
  • Franz Schindlbeck
  • Kommentar 2
  • 28.11.2011 04:42

Wie kann man nur über so ein Arschloch schreiben......nur die Medien!

Kommentar melden
  • Kaiser Barbarossa
  • Kommentar 1
  • 27.11.2011 16:12

So sind die Menschen aus dem Norden!

Kommentar melden
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig