Skurrile Sexstudien Warum Sperma gut für den Teint ist

Wenn sich Wissenschaftler mit Sex auseinandersetzen, kann man manchmal nur den Kopf schütteln. Claus-Eckart Schmidt hat die witzigsten und absurdesten Studien der Geschlechterforschung in einem Buch zusammengestellt.

Sexstudien (Foto)
Laut der Uni Graz ist Sperma ein Wundermittel für einen strahlenden Teint. Bild: iStockphoto

Wussten Sie, dass britische Männer ihre Partnerin im Schlafzimmer lieber im Trikot ihres Lieblingsvereins als in sexy Dessous sehen? Laut Umfrage einer Modefirma sprachen sich 34 Prozent der Männer für das Sportleibchen aus, heiße Höschen wünschten sich dagegen nur 23 Prozent. Abgeschlagen auf Platz drei landet bei den Briten die nackte Variante.

Und um bei Kleidungsstücken zu bleiben: Ist Ihnen bewusst, dass Sie durch das Tragen hochhackiger Schuhe die Wahrscheinlichkeit erhöhen, selbst zum Orgasmus zu kommen? Das fand die italienische Urologin Maria Cerruto heraus, als sie mit Frauen zwischen 29 und 49 Jahren eine Studie zur Beckenbodenmuskulatur durchführte.

Ebenfalls unnützes Wissen, aber witzig und wahr: Man(n) kann den Eisprung einer Frau hören. Eine hohe Frauenstimme suggeriert bekanntermaßen Fruchtbarkeit. So ist es aus evolutionsbiologischer Sicht logisch, dass sich die Stimme der Frau während ihrer fruchtbaren Tage - besonders an den letzten beiden Tagen vor dem Eisprung - erhöht. Der Unterschied ist zwar minimal, reicht aber aus, um von Männern unbewusst wahrgenommen zu werden.

Sex in Zahlen: Witzige Fakten aus der Welt der Erotik

Derlei skurillen und dennoch aufschlussreichen Erkenntnissen hat sich Autor Claus-Eckart Schmidt angenommen. Er erklärt, warum Frauen während ihres Eisprungs richtig abkassieren können, zeigt, weshalb Salz antörnend wirkt und beweist, dass Männer, die mit nackten Tatsachen konfrontiert werden, jegliches Preisbewusstsein verlieren - wissenschaftlich fundiert und höchst unterhaltsam.

Hier unsere Top 10 der skurrilen Sexstudien:

1. Laut einer britischen Untersuchung ejakulieren Männer bis zu 50 Prozent mehr Spermien, wenn der Sex richtig gut ist.

2. Einer Untersuchung am Londoner King's College zufolge ist die Samenqualität bei intelligenten Männern besser als bei weniger hellen Zeitgenossen.

3. Laut Umfrage der University of Wisconsin können Männer sich eher Marke, Baujahr, Lackfarbe und Sonderausstattung ihrer jemals gefahrenen Autos merken als Namen und Aussehen ihrer Verflossenen.

4. Je häufiger Männer ejakulieren, desto seltener bekommen sie Prostatakrebs. Das belegt eine Studie in Melbourne. Aber nur, wenn Sie nicht zu häufig die Sexpartnerin wechseln.

5. 94 Prozent geben zu, dass sie ihrem Fußballverein auch in schlechten Zeiten die Treue halten. Aber jeder Zweite würde eine Beziehung beenden, wenn es schwierig wird.

6. Männer gehen fünfmal häufiger fremd, wenn sie deutlich weniger oder deutlich mehr verdienen als ihre Partnerin. Am treuesten sind sie bei einem Gehaltsverhältnis von 100 (Mann) zu 75 (Frau).

7. Frauen, die in festen Partnerschaften mit Kondomen verhüten, neigen angeblich schneller zu Depressionen.

8. Sperma ist der Uni Graz zufolge das ultimative Mittel für einen strahlenden Teint. Die männliche Samenflüssigkeit sei das Jungbrunnenelixier, da es die Alterung der Zellen aufhalten könne. Dafür verantwortlich sei das sogenannte Spermidin. Das fanden die Biochemiker Frank Madeo und Tobias Eisenberg von der Karl-Franzens-Universität heraus.

9. Belgische Sexualforscher konnten bei sechs von sieben Frauen allein an der Gangart erkennen, ob sie zu einem vaginalen Orgasmus fähig sind oder nicht.

10. Eine kuriose Schlussfolgerung zog Sozialpsychologe Thierry Meyer aus einer Studie, derzufolge Männer in Wissenstests wesentlich schlechter abschnitten, wenn sie vorher Fotos von Blondinen statt von Brünetten betrachtet hatten. Seine Begründung: Die Männer würden die Hirnaktivität reduzieren, um sich mit Blondinen leichter auf eine Stufe stellen zu können.

Claus-Eckart Schmidt studierte Politikwissenschaft, Öffentliches Recht, Geschichte und Volkswirtschaftslehrer in Münster, München und Hamburg. Schon während des Studiums begann er als freiberuflicher Moderator zu arbeiten, was er bis heute für große deutsche Konzerne tut. Er selbst bezeichnet sich als «Edutainer» und Wissenschaftssatiriker und tourt mit seinen skurillen Erkenntnissen aus der Welt der Geschlechterforschung quer durch Deutschland.

Lesetipp: Nackte Frauen sind gut fürs Gehirn - Skurrile und verblüffende Erkenntnisse der Wissenschaft über Männer, Frauen und Sex, Claus-Eckart Schmidt, Heyne Verlag, 208 Seiten, November 2011, 7,99 Euro.

brc/rzf/ham/news.de

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Leserkommentare (14) Jetzt Artikel kommentieren
  • Sandrine
  • Kommentar 14
  • 20.04.2013 21:40

Zu Punkt zehn: Was ist mit blonden Männern? *gg* Liebe Grüße von einer Blondine!

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  • putinfanatiker
  • Kommentar 13
  • 10.02.2013 07:22
Antwort auf Kommentar 11

Richtig ganz ganz KRAEFTIG LUTSCHEN und dann die VOLLE LADUNG SCHLUCKEN denn das ist so GEIL etwas besseres gibt es nicht ,richtig ganz HEISS UND KRAEFTIG GELUTSCHT ZU WERDEN BEIDSEITIG UND WENN ES GEHT BEIDE ZUSAMMEN ABSPRITZEN !!!!

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  • putinfanatiker
  • Kommentar 12
  • 10.02.2013 07:17
Antwort auf Kommentar 10

??? Wie alt bist Du 69 Jahre ??? Bei Dir kommt doch wohl blos noch blaues Wasser und ein Entschuldigungszettel raus mehr kommt da wohl nicht mehr !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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