Hautpflege Den Winter einfach wegcremen

Die Haut ist ein empfindliches Organ, das viel Pflege benötigt. Wird sie zu sehr gestresst, reagiert sie mit Rötungen, Spannungsgefühl und Pickeln. News.de hilft Ihnen, die richtige Pflege für Ihren Hauttyp zu finden.

Hautpflege (Foto)
Mit der richtigen Pflege kommt auch Problemhaut geschützt und sicher durch Herbst und Winter. Bild: Balea/dm Drogeriemarkt

Obwohl sich die Hauttypen unterscheiden, haben alle etwas gemeinsam: Im Herbst und Winter braucht die Schutzhülle des Körpers eine Extraportion Pflege. Denn Regen, Kälte und Heizungsluft werden zur echten Belastungsprobe für unsere Haut.

Pflege ist nicht gleich Pflege

Um die Haut richtig zu pflegen, ist es wichtig, dass Sie Ihren Hauttyp kennen. Die Diagnose ist relativ einfach und ermöglicht eine gezielte Behandlung mit geeigneten Produkten. Zwar gibt es zwischen den Typen immer Ähnlichkeiten, trotzdem lassen sich grobe Einteilungen vornehmen.

Trockene Haut
Ihr setzt das kalte Wetter besonders stark zu. Von Natur aus ist trockene Haut nicht gut durchfeuchtet und produziert nur wenig TalgHautfett . Sie ist meist feinporig, rein und zart. Besonders im Winter neigt sie jedoch zu Spannungen, trockenen Stellen und leichten Schüppchen. Hier ist Unterstützung vonnöten: Feuchtigkeits- und fettspendende Cremes sind unabdingbar.

Ein sanftes PeelingSchälkur, ist eine kosmetische oder dermatologische Behandlung, bei der oberflächliche Schichten der Haut flächig entfernt werden. (maximal einmal pro Woche) entfernt abgestorbene Hautzellen. Zu heißes Wasser und Kosmetik mit Alkohol (Gesichtswasser) sollte vermieden werden, da die Haut dadurch noch trockener werden kann.

Wohltuend sind Cremes und Lotionen mit dem Wirkstoff UreaHarnstoff; ist eine organische Verbindung, die von vielen Lebewesen als ein Endprodukt des Stoffwechsels im sogenannten Harnstoffzyklus produziert und im Urin ausgeschieden wird. Reiner Harnstoff ist ein weißer, kristalliner, ungiftiger und hygienisch unbedenklicher Feststoff. . Er hilft, den Feuchtigkeitshaushalt der Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Produkte mit rückfettenden SubstanzenInhaltsstoffe, die die Haut nicht austrocknen, sondern pflegende Fette in die Haut einbringen. wie Sheabutter, Aprikosenkern- oder Olivenöl eignen sich ebenfalls hervorragend als Winterpflege. Sie führen der Haut wichtige LipideSammelbezeichnung für ganz oder zumindest größtenteils wasserunlösliche Naturstoffe wie Fette und Öle. zu, machen sie geschmeidig und mildern Reizungen.

Fettige Haut
Spannungen und Schüppchen gibt es bei fettiger Haut nicht. Sie glänzt stark, ist oft sehr grobporig und neigt zu Pickeln und Unreinheiten, was an der vermehrten Talgproduktion liegt. Unabhängig von der Jahreszeit benötigt dieser Hauttyp immer eine gute Pflege, um Unreinheiten und Pickeln vorzubeugen. Trockene Heizungsluft und klirrende Kälte hingegen setzen ihr nicht ganz so stark zu.

Cremes und Gele, die der Haut viel Feuchtigkeit, aber kein zusätzliches Fett zuführen, eignen sich gut. Fettige Haut mag regelmäßige, sanfte Peelings, um Hautschuppen sowie Schmutz zu entfernen, und freut sich über ein klärendes GesichtswasserNimmt überschüssiges Hautfett auf und befreit die Haut von letzten Unreinheiten. . Ein Vorteil fettiger Haut: Sie bleibt lange schön fest und prall und neigt weniger zur Fältchenbildung.

Mischhaut
Die Mischhaut benötigt zweierlei Pflege. Die sogenannte T-Zone, der Bereich Stirn, Nase und Kinn, glänzt fettig, ist grobporig und neigt zu Unreinheiten. An den Wangen ist die Haut meist feiner und klar. Hier können sowohl feuchtigkeitsspendende als auch rückfettende Produkte verwendet werden.

Die T-Zone pflegen Sie mit einem klärenden Gesichtswasser und ölfreien Gelen oder Cremes. Zweimal in der Woche ein sanftes Peeling beugt Unreinheiten vor und erfrischt die Haut. Zum Peelen können Sie neben fertigen Produkten aus der Tube auch ein weiches Gesichtsbürstchen verwenden.

Unreine Haut
Unreine Haut hat viele Ursachen und ist sehr pflegeintensiv. Grobe Poren, fettige Bereiche sowie Pickel und Mitesser charakterisieren diesen Hauttyp. Die Symptome entstehen durch eine übermäßige Talgproduktion und einen gesteigerten sowie gestörten Verhornungsprozess. Hautschuppen werden nicht abgestoßen, sondern verbleiben im Gesicht.

Hier ist die richtige Pflege enorm wichtig, da häufig Reizungen und Rötungen auftreten. Nicht selten entwickelt sich aus unreiner Haut eine Akne. Idealerweise lassen Sie sich von einem DermatologenArzt, der sich auf Hautkrankheiten spezialisiert hat beraten. Spezielle Präparate können das Hautbild verfeinern und die Symptome abschwächen. Pflegeprodukte sollten keine reizenden Stoffe wie Parfum, Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten, um die Haut nicht zusätzlich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Was der Haut noch gut tut

Auch, wenn es draußen kühler wird, sollten Sie regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft unternehmen. Das regt den Zellstoffwechsel an und die Haut wird gut durchblutet. So wirkt sie rosig, gesund und prall.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch Wasser, Tees und verdünnte Fruchtsäfte erhöht die Spannkraft der Haut und hält sie länger glatt. Auch ausreichender Schlaf - mindestens acht Stunden - unterstützt die Regeneration. Nikotin und Alkohol sind keine guten Begleiter für gesunde Haut. Wenn möglich, verzichten sie darauf.

Hals und Dekolleté sind oftmals stiefmütterlich versorgte Bereiche, obwohl sie die Pflege dringend brauchen. Unterhautfett- und Bindegewebe gibt es an diesen Stellen nur wenig. Darum ist die Haut sehr dünn und empfindlich. Fältchen können die Folge sein.

Deshalb: Schenken sie Ihrer Gesichtshaut und auch dem Hals mehr Aufmerksamkeit und nehmen Sie sich Zeit für die tägliche Pflege. Reichhaltige Cremes mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Substanzen sind ideal, um die zarte Haut gegen Kälte, Heizungsluft und Fältchen zu schützen. Schöner Nebeneffekt: Beim Pflegen können Sie auch wunderbar entspannen und relaxen.

ham/reu/news.de/dpa

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