Skurrile Sexgesetze als Urlaubskiller
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Von news.de-Mitarbeiterin Corina Broßmann
Artikel vom 01.03.2011
Sie klingen absurd. Doch wer sie ignoriert, könnte seinen Urlaub hinter Gittern fristen: News.de hat die makabersten Vorschriften weltweit rund ums Liebemachen zusammengetragen.
Entspannte Stimmung, knappe Bikinis, Cocktails, verschwitzte Nächte und kein Stress - der Sommerurlaub bietet viel Zeit und Gelegenheit für Sex und Liebe. Doch egal, ob mit dem Partner unterwegs oder allein auf Flirttour: Vorsicht ist angesagt. Nicht nur Geschlechtsverkehr, auch Händchenhalten und Küsse sind mancherorts verboten. Bisweilen kann man sich für öffentliche oder sogar private Zärtlichkeiten eine ordentliche Strafe einhandeln. Manche Gesetze sind aber einfach nur witzig, weil so absurd.
Die meisten Vorschriften haben die USA zu bieten. So sind im Bundesstaat Arizona mehr als zwei Dildos pro Haushalt verboten. Cleveland untersagt Frauen, Lackschuhe zu tragen, weil diese unter den Rock spiegeln könnten. Hotels in Sioux Falls (Bundesstaat South Dakota) stellen in Doppelzimmern nur Einzelbetten auf und die mit einem Mindestabstand von zwei Fuß. Sex auf dem Fußboden ist auch nicht erlaubt. In Halethrope (Bundesstaat Maryland) darf man sich nicht länger als eine Sekunde küssen, in Iowa sind dagegen ganze fünf Minuten erlaubt. In 28 US-Staaten ist der Oralverkehr gesetztlich verboten.
Ähnlich skurril ist ein englisches Gesetz, das es verbietet, sich in London beim Sex auf einem abgestellten Motorrad erwischen zu lassen. Darauf steht Gefängnisstrafe.
Auf Hawaii ist der Geschlechtsverkehr mit unter 18-Jährigen streng verboten. Wird man erwischt, müssen die Eltern des Mädchens drei Jahre ins Arbeitslager, weil sie ihre Tochter zu freizügig erzogen haben.
In Schweden darf man in öffentlichen Fotoautomaten keine Nacktaufnahmen von sich machen. Zumindest nicht ganz nackt, oben ohne oder unten ohne ist erlaubt.
Wer das Licht beim Liebesspiel einschaltet, macht sich in Ungarn strafbar. Sex ist hier nur im Dunkeln erlaubt, das gilt auch für Ehepaare und im eigenen Haus.
In Estlands Hauptstadt Tallinn erwartet man während des Aktes per Gesetz Konzentration. Daher ist hier das Schachspielen nebenher untersagt.
Wer gern Sexfilmchen oder Pornos schaut, hat in Israel ein Problem. Das ist dort nicht erlaubt. Wer erwischt wird, kann mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft werden. Das gilt auch für den Pornokanal im Hotel.
Richtig gefährlich wird es in Uruguay. Ein Ehemann, der seine Frau in flagranti mit einem Liebhaber erwischt, darf zwischen zwei Möglichkeiten der Bestrafung wählen: Entweder tötet er seine untreue Frau und ihren Liebhaber oder er kastriert ihn und schneidet ihr die Nase ab. Keine schöne Urlaubserinnerung und den Sommerflirt bestimmt nicht wert. Deshalb erst informieren, dann intim werden.
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Es gibt Beispiele genug in den USA, daß Sex etwas ist, was man anderen offensichtlich nicht gönnt. Im "Oral Office" spielte dann das richtige Leben und wenn man US-Amerikaner in freizügigeren Ländern erlebt unterscheiden die sich nicht von anderen Erdbewohnern. Essen, Trinken und ... sind nunmal die Grundbedürfnisse des normalen Menschen. Aber Amerika mit seiner bunten Prediger /Kirchen -welt und selbsternannten "Missionaren" ist für uns auch in dieser Hinsicht schon eine eigenwillige "Kultur". Überall werden auch die grössten Moralisten mal schwach und hoffen nicht erwischt zu werden.
jetzt antwortenKommentar meldenIch glaube nicht,daß das dumm wie Brot ist,sondern sie sind verletzt wie ein Mensch der Sexpraktiken für gut findet.Es ist so,Sex ist wichtig und gut,vor allem um den Körper zu beruhigen und um sein Leben zu kompensieren.Ich selbst habe lange Jahre voll mitgemischt,ich weis was läuft,heutzutage nur verdeckter,verheimlichter,das hat mit Sicherheit nicht aufgehört.Ich bin jetzt über 50 Jahre,lebe von Hartz 4 (Alkohohlprobleme)und werde ständig verschmäht,das ist hart,da kommt man komische Gedanken.Die Amis wissen wohl,daß es der animalische Drang ist der zugenommen hat,ich fühle mich betrogen.
jetzt antwortenKommentar meldenund dumm wie brot sein auch. aber abgesehen davon...die leute die diese gesetze geschaffen haben, hatten wahrscheinlich nie im leben richtig geilen, hemmungslosen sex. oder waren bereits in einem alter wo "ER" sowieso nur noch zum pinkeln zu gebrauchen ist. oder die 3. möglichkeit...religiöse "seelenretter" die sich selber und anderen keinen spass gönnen. kein wunder das die härtesten pornos u. sexromane aus usa stammen. z.B. das jahrzehnte lang verbotene OPUS PISTORUM von henry miller. das verbotene fordert so etwas nur heraus.
jetzt antwortenKommentar meldenFrüher sponnen die Römer (s.a. Asterix & Obelix & Idefix) - heute spinnen die Amis
jetzt antwortenKommentar meldenWas (ß) läuft hier ab Global? (halten Sie bitte Strafgesetzgebungen im internationalen Forum ein, die solche Situationen klar umschreiben).
jetzt antwortenKommentar meldenAuspeitschen und Füsse lecken ist überall erlaubt.
jetzt antwortenKommentar meldenArizona käme für mich schon mal nicht in Frage. Zwei Dildos sind zu wenig. Ich bleibe lieber in Deutschland und nehme das deutsche Lärmschutzgesetz in kauf. Estland ist auch unzumutbar.
jetzt antwortenKommentar meldenDiese Gesetze zeigen nur, dass die Gesetzgeber nichts davon wissen, was einer rechtlichen Regelung bedarf oder grundsätzlicher zugänglich ist. ER verachtet Gesetzgeber, die nicht einmal ein Regelungsinteresse begründen können.
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