Porno oder Profisport?
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Von news.de-Mitarbeiterin Corina Broßmann
Artikel vom 19.04.2010
Verschwitzte Turnschuhe werden gegen High-Heels getauscht. Monotone Bewegungsabläufe gegen laszives Gleiten an glänzendem Metall. Kate Moss, Teri Hatcher und Lindsay Lohan schwören auf den neuen Fitnesstrend: Pole Dancing.
Statt Yoga oder Pilates vertrauen immer mehr Promis auf das Ganzkörpertraining an der Stange, um sich fit zu halten. Ungezählte Damen in den USA, England, Australien, aber zunehmend auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz tun es ihnen nun nach. Kurse gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt. Selbst für Männer.
Doch geht es beim heißen Räkeln an den Stangen tatsächlich nur um Ausdauer, Kraft, Gelenkigkeit oder um Selbstdarstellung und das Spiel mit dem Verruchten? Wollen Pole Dancer gefallen oder Fett verbrennen, verzweifelt ihr Sexleben anheizen oder lediglich den eigenen Körper und seine akrobatischen Grenzen erfahren?
Ganz ernst genommen wird Pole Dancing als reines Fitnesstraining jedenfalls noch nicht. Denn obwohl professionelles Stangentanzen Hochleistungssport mit Blaue-Flecke-Garantie ist, jede Muskelgruppe des Körpers schmerzhaft fordert, aber eben auch effektiv formt, und knallenge Hotpants entgegen der landläufigen Meinung nicht zur Grundausstattung gehören, haftet dem Ganzen doch ein schmuddeliges Image an. Wer assoziert Pole Dance nicht mit Stripclubs, halbnackten Damen und billig-glitzernden Dessous in schummerigem Rotlicht?
Dabei wissen die meisten nicht, dass Pole Dancing seinen Ursprung in der chinesischen Zirkusdisziplin hat. Anfang des 20. Jahrhunderts war der Pole die Mittelstange des Zirkuszeltes, an dem die Artisten ihre sportlichen Kunststückchen trainierten. Eine asexuelle Tradition also. Erst in den 1950er Jahren bekam Pole Dancing mit der Akzeptanz des Burlesque (Varieté plus Striptease mit Niveau à la Dita von Teese), der das verführerische Bewegen an der Stange mit einbezog, eine erotische Konnotation, die ihm bis heute anhängt.
Gegen diese jahrzehntelange Sexualisierung des Pole Dancings sammelt die medienbekannte englische Tänzerin KT Coates Unterschriften für eine Petition mit dem Ziel, Pole Dance bei den Olympischen Spielen 2012 zumindest testweise in die Liste der Disziplinien aufnehmen zu lassen. 4000 Verfechter des reinen Sports hinter der frivolen Fassade hat sie schon auf ihrer Seite. Sicher nicht nur Voyeure. Doch selbst Coates gibt zu, dass Stangentanzen in der derzeitigen Gesellschaft noch immer den «Wow-Faktor» hat. Ob das nun gut oder schlecht für ihre Absicht olympisch anzutreten ist und ob sie und ihre Wegbegleiterinnen ihn trotz allem doch noch immer nutzen oder zumindest damit kokettieren, lässt sich dagegen schwer einschätzen.
naf/reu/news.de
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Na froh bin ich ,daß wir in der Ausbildung Sport nicht die Stangen absolvierten . So kann zum Glück keiner sagen ,wir wollten uns gute Zensuren erhaschen . Wie ich mich kenne ,da hätte ich auch einiges so gezeigt . War für mich gar keine Hürde zu der Zeit damals .Ich glaube unser Ausbilder hat dies gewußt und nahm Abstand davon .Komisch ,alle Disziplinen des Schulsportes machten wir ,aber die Stangen ließ er aus .
jetzt antwortenKommentar meldenIm Schulsport gibt es das Stangen klettern . Na als Schüler haben wir uns oft ein Spaß daraus gemacht. Haben auch aus Übermut an der Stange getanzt.Bei uns war es reine Freude so was zu tun ,aber ohne irgend welche Absichten . Wir waren ja auch noch zu jung .Unsere Sportlehrerin hat nicht schlecht gestaunt ,was wir machten an den Stangen.
jetzt antwortenKommentar meldenAlso ich hätte nichts dagegen wen es Meisterschaften geben würde für Stangentanzen.Den es gibt ja auch cheeleader Meisterschaften was auch gern angesehen wird.ob es Olympia reif ist lass ich mal links liegen.Das dieser Image schmuddelig ist,ist klar von gogo girls aber jeder mann sieht es gerne.kann mir gut vorstellen das es fit hält den es kann nicht jeder an der Stangetanzen und das es kraft kostet überhaupt oben zu bleiben.Ich denke mal wen solche Wettbewerbe geben würde,würden viele Fans bekommen die es sich anschauen würden.
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