Geldanlagen im Test Rentenindexfonds sind sicher

Verwirrende Geldanlage: Indexfonds und ihre Nachahmer (Foto)
Wer in Rentenindexfonds investiert, wird im Alter auch etwas von seinem Geld haben, sagen die Finanzexperten von Stiftung Warentest. Bild: dpa

Börsengehandelte Rentenindexfonds sind eine gute Alternative für Privatpersonen, die ihr Geld langfristig und sicher anlegen wollen. Was das genau ist, erklären die Experten der Zeitschrift Finanztest.

(PR-Meldung) Bislang investieren vorwiegend institutionelle Anleger in börsengehandelte Rentenindexfonds (ETF). Warum sich die Fonds auch für Privatanleger lohnen? Sie weisen niedrige Kosten auf und sind leicht über die Börse zu handeln. Ein Indexfonds entwickelt sich so wie der Index, auf den er sich bezieht. Mit dem Kauf eines Renten-ETFs können sich Privatanleger die Wertentwicklung einer Auswahl deutscher Staatsanleihen sichern. Die Fonds eignen sich daher sehr gut als Basis für eine sichere und langfristige Geldanlage. Als Beimischung fürs Depot kommen auch ETF auf Euro-Staatsanleihen, inflationsindexierte Staatsanleihen, Pfandbriefe und Unternehmensanleihen infrage.

Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds müssen Anleger bei ETF keine Fehlentscheidung eines Fondsmanagers befürchten. ETF sind Sondervermögen und damit bei einer Pleite des Anbieters geschützt. Die Finanztest-Experten empfehlen jedoch für die kurzfristige Geldanlage gute Tagesgeldkonten, da auch sichere Anleihen Kursschwankungen unterworfen sind. Zudem bergen ETF Konstruktionsrisiken, da fast alle Fondsanbieter Swap-Geschäfte oder Wertpapierleihe betreiben. Die daraus entstehenden Risiken sind allerdings gesetzlich begrenzt und zudem von einigen Anbietern zusätzlich abgesichert.  Der ausführliche Test Anlegen mit Anleihen ist in der Zeitschrift Finanztest (05/2011) und online unter test.de veröffentlicht.

 Quelle: Unternehmensmeldung von Stiftung Warentest/bok/reu/news.de

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