Nasenspray Darum machen Nasensprays süchtig

Nasenspray (Foto)
Nasenspray ist nicht gleich Nasenspray. Denn Allergie ist ja auch nicht gleich Erkältung. Bild: news.de

Was ist dran an der Abhängigkeitsgerüchten von Nasensprays? Hier finden Sie Informationen und Tipps zum Thema verstopfte Nase, Nasensprays und ihre Inhaltsstoffe sowie eventueller Abhängigkeit.

(PR-Meldung) Eine verstopfte Nase, durch die man nur schwer Luft bekommt, ist lästig und unangenehm, was liegt da näher, als der Griff zum Nasenspray? «Nasenspray macht abhängig» sagen die Einen, «Absolut ungefährlich!» sagen die Anderen. Doch was genau steckt hinter diesen Aussagen? Zuerst einmal, auch unter Nasensprays gibt es Unterschiede. Es gibt sogenannte abschwellende Nasensprays, die dabei helfen, bei einer Erkältung mit Schnupfen wieder frei durch die Nase atmen zu können. Diese sind apothekenpflichtig. Ebenfalls apothekenpflichtig sind antihistaminikumhaltige Nasensprays, die gegen Allergien eingesetzt werden. Kortikoidhaltige Nasensprays sind verschreibungspflichtig und finden Anwendung bei Heuschnupfen. Zum Befeuchten und Reinigen der Nasenschleimhäute werden Meerwasser-Nasensprays, also salzhaltige Nasensprays, angeboten.

Wie kommt es zur Abhängigkeit?

Das Problem liegt darin: In nahezu allen abschwellenden Nasensprays finden sich gefäßverengende Wirkstoffe wie beispielsweise Oxymetazolin oder Tramazolin. Wird die Anwendung ohne Pause über mehrere Tage oder sogar Wochen fortgeführt, wird die Nasenschleimhaut beim Absetzen des Sprays plötzlich sehr stark durchblutet und die Nase ist wieder verstopft.

Es ist auch möglich, dass die Schleimhäute ohne Einnahme des Sprays überhaupt nicht mehr abschwellen und man dadurch immer wieder zum Gebrauch von Nasenspray verleitet wird. Da zudem die Wirkstoffe in abschwellenden Nasensprays die Schleimhäute stark austrocknen, können die Schleimhäute in der Nase unwiederbringlich geschädigt werden.

Nasensprayabhängig! Was jetzt?

Ist es doch so weit gekommen und man merkt, dass man ohne Nasenspray gar nicht mehr durch die Nase atmen kann, sollte man, so schwer es ist, sofort das Nasenspray absetzen. Bis sich die Schleimhäute wieder regeneriert haben, dauert es meist mehrere Wochen. Nasenspülungen auf Basis von ÖlenEs solllten wertvolle Speiseöle sein, die kalt gepresst sind. Nur so bleiben die für die Gesundheit wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie die Vitamine erhalten. Werden dem Körper zweifach ungesättigte Fettsäuren zugeführt, ist er in der Lage, selber dreifach ungesättigte, lebenswichtige Fettsäuren zu bilden. oder Meersalz können in dieser Zeit Linderung verschaffen.

Keine Frage, bei akuter Nasennebenhöhlenentzündung oder erkältungsbedingtem Schnupfen sind abschwellende Nasensprays wichtig, damit die sich ansammelnde Flüssigkeit ablaufen und man ungehindert durch die Nase atmen kann. Vor allem nachts behindert eine verstopfte Nase oft das Einschlafen, doch Schlaf ist wichtig, um die Krankheit auszukurieren und den Körper zu regenerieren. Wendet man das Nasenspray nicht länger als eine Woche bis maximal zehn Tage an und auch wirklich nur dann, wenn die Nase zu ist, hat man nichts zu befürchten, und das Nasenspray lindert sicher die Symptome.

Quelle: Unternehmensmeldung von Arzneimittel.de/bok/reu/news.de

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