Von «akut» bis «retard»
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Weil kaum ein Mensch weiß, was auf den Arzneimittelverpackungen mit «retard» oder «N1» gemeint ist, gibt das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber jetzt Aufschluss über die Zusatzbezeichnungen.
(PR-Meldung) «Retard», «forte», «akut» oder «N1», das sind Vermerke, die man häufig auf Arzneimittelschachteln findet. Nur kaum einer versteht, was sie bedeuten. Kai Klindt, stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift Senioren Ratgeber, erklärt, dass es «diese Zusätze gibt, weil es von einem Wirkstoff verschiedene Varianten gibt, zum Beispiel eine normal dosierte Ausführung und eine stärker dosierte Ausführung. Und um das besser unterscheiden zu können, sowohl für den Apotheker als auch für den Patienten, gibt es diese Namenszusätze, zu denen man aber sagen muss, dass es keine Pflichtangabe ist für den Hersteller.» «Retard» heißt, dass ein Medikament verzögert wirkt, dass es länger und gleichmäßiger wirkt und dafür sorgt meist ein Überzug, der den Wirkstoff erst nach und nach in den Blutkreislauf abgibt. «Forte» steht für eine stärkere Version des Medikaments, die Wirkstoffe können höher dosiert sein, sie können höher konzentriert sein oder es kann sein, dass die Wirkung schneller eintritt. Steht auf einer Schachtel ein großes N bedeutet das, dass sich die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe im Vergleich zum ursprünglichen Medikament leicht geändert hat. Obendrein gibt es noch die Bezeichnungen N1 oder N2 auf den Packungen. N1steht dabei für die kleinste aller Packungsgrößen, die nur für eine kurzzeitige Therapie von wenigen Tagen geeignet ist. N2 steht für die mittlere Packungsgröße und N3 logischerweise die größte, für chronisch Kranke beispielweise. Steht Comp auf der Packung, heißt das, dass das Medikament ein Kombinationspräparat mit mehreren Wirkstoffen ist, schreibt der Senioren Ratgeber. Mehr Infos finden Interessierte in der Apothekenzeitschrift oder im Netz unter senioren-ratgeber.de.
Quelle: Unternehmensmeldung vom Wort und Bild Verlag/bok/reu/news.de