Der Hustentrick
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Wer hustet, empfindet weniger Schmerz beim Impfen. Eine aktuelle Studie fand heraus, dass dieser Trick, der schon länger bei Erwachsenen funktionert, auch bei Kindern Erfolg hat.
(PR-Meldung) Fast jeder Mensch hat vor den Spritzen beim Arzt eine Heidenangst. Bei Kindern ist sie meist noch viel größer. Doch gerade in den ersten Lebensjahren werden im Zusammenhang mit Impfungen viele Spritzen fällig. Deshalb versuchen Mediziner zum Beispiel, möglichst viele Impfstoffe in einer Spritze zusammenzufassen oder den Pieks mit lokal betäubenden oder kühlenden Sprays und Gelen auf der Haut zu mindern. Andere Ärzte bitten den Patienten, während der Injektion zu husten. Dieser Trick funktioniert bei Erwachsenen, wie einige Studien bestätigt haben. Er wurde jetzt in einer US-Studie auch für Kinder zwischen 4 und 5 Jahren sowie 11 und 13 Jahren untersucht. Daran nahmen 68 Kinder teil. Jedem Kind wurden zwei Impfungen verabreicht. Der Hustentrick funktionierte auch bei ihnen und verringerte den durch die Injektion empfundenen Schmerz. Der Wirkmechanismus ist allerdings bis dato unbekannt. Es gibt aber verschiedene Erklärungsmodelle: eine Ablenkung durch den Hustenstoss, konkurrierende Sinneswahrnehmungen (Hustengeräusch), physiologische Stimuli oder ein erhöhter Blutdruck.
Quelle: Unternehmensmeldung der Helmut Horten Stiftung/bok/reu/news.de