06.10.2019, 14.55 Uhr

Prinz Harry verklagt Presse: DIESE Angst bringt ihn jetzt vor Gericht

Nachdem schon ein privater Brief von Herzogin Meghan Markle in der britischen Klatsch-Presse veröffentlicht wurde, leitet Prinz Harry nun wieder rechtliche Schritte ein. Ein Telefon-Hack soll der Presse intime Nachrichten offenbart haben.

Während dem Trubel sind Prinz Harry und Herzogin Meghan gerade auf Afrika-Reise. Bild: imago images/PPE/spot on news

Prinz Harry von Wales (35) hat Medienberichten zufolge die Eigentümer der Zeitungen "The Sun" und "Daily Mirror" verklagt. Der Grund: angebliches Telefon-Hacking. Das berichtet unter anderem "The Guardian". Der Buckingham Palast habe demnach bestätigt, dass wegen des angeblichen illegalen Abhörens von Mailbox-Nachrichten juristische Schritte eingeleitet worden seien. Der Verlag News Group Newspapers, das Unternehmen zu dem die "Sun" gehört, bestätigte die Klage dem Bericht zufolge. Betroffen sei zudem Reach plc, der Verlag des "Mirror".

Prinz Harry und Meghan wehren sich gegen die britische Zeitung

Zuvor war bekannt geworden, dass Prinz Harrys Ehefrau, Herzogin Meghan (38), juristische Schritte gegen die Zeitung "Mail on Sunday" eingeleitet hat. Der Vorwurf: Verletzung der Privatsphäre und Verletzung des Urheberrechts. Hintergrund ist die Veröffentlichung eines privaten Briefs, den sie an ihren Vater geschickt hatte.

Prinz Harry nennt britische Pressearbeit "Rücksichtslose Kampagne"

Der Herzog und die Herzogin von Sussex gaben dies in einem Statement auf ihrer Homepage bekannt. Prinz Harry stellte dem eine persönliche Erklärung voran, in der er die "rücksichtslose" Medien-Kampagne kritisierte. Obwohl sie beide es sich nicht hätten anmerken lassen, sei es "schmerzhaft" gewesen. "Sich zurückzuhalten und nichts zu tun, stünde im Widerspruch zu allem, woran wir glauben."

Inzwischen setzt das Paar seine Afrikareise jedoch fort.

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has come to an end, but The Duke and Duchess have had the opportunity to look back on an incredible 10 days through South Africa, Botswana, Angola and Malawi. Thank you for following along! Their Royal Highness’s journey took them 15,000 miles across southern Africa where they we’re greeted by so many amazing people along the way. They witnessed the great partnership between the UK and Africa, met local community groups, leaders, and youth and elders, who all imparted knowledge and inspiration. On their final day of the tour, The Duchess said: “Please know that you have all given us so much inspiration, so much hope - and above all, you have given us joy.” • During their tour, The Duke and Duchess unveiled three new Queens Commonwealth Canopy projects, protecting forests and planting trees, and worked with the British Government to announce investment of £8m in technology and skills in the region. The Duke traveled to Angola to focus on the ongoing mission to rid the world of landmines, an extension of the work that was pioneered by his mother, Diana, Princess of Wales. The Duchess announced gender grants from the Association of Commonwealth Universities to improve access to higher education for women, as well as four scholarships for students studying across the commonwealth. Throughout this trip they were able to join an important and essential conversation about the rights of women and girls - not isolated to Southern Africa, but also globally. Throughout this visit, The Duke and Duchess were struck by the spirit and generosity from every community they visited. Speaking to young entrepreneurs in Tembisa, a township in Johannesburg, The Duke said: “As I raise my own son, I want to make sure that what I’ve learned here – the value of the natural world, the value of community and friendship – is something that I can pass on to him.” • Thank you to everyone who supported from afar, and those who have followed along the way! We hope you enjoy this wrap up video to the tune of a wonderful song by The Soweto Gospel Choir, a favourite of The Duke and Duchess. Video ©️ SussexRoyal

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Angst, dass die Geschichte von Lady Di sich wiederholt

Seine tiefste Angst sei es, dass sich die Geschichte wiederhole. "Ich habe gesehen, was passiert, wenn jemand, den ich liebe, so weit verdinglicht wird, dass er nicht mehr als echte Person behandelt oder gesehen wird. Ich verlor meine Mutter und nun sehe ich, wie meine Frau Opfer der gleichen mächtigen Kräfte wird", schreibt der Sohn von Prinzessin Diana (1961-1997), die im August 1997 nach einem Autounfall in einem Pariser Tunnel starb, nachdem Lady Di von Fotografen verfolgt worden war.

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Nicht der erste Abhör-Skandal in Großbritannien

Bereits 2011 kam es auf der britischen Insel zu einem Skandal, bei dem Mitglieder der Presse nicht nur Promis sondern auch Opfer von Verbrechen und andere verwundbare Personen abhörten. Selbst vor Bestechung der Beamten machen die Journalisten damals keine Halt. Nun muss sich der "High Court of Justice" mit dem Fall befassen.

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luj/news.de/spot on news/dpa

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