25.09.2019, 12.18 Uhr

"Vorstadtweiber" in der ARD: DESHALB fliegt die Serie jetzt plötzlich aus dem Programm

Die ARD hat bei der beliebten Serie "Vorstadtweiber" den Rotstift angesetzt und sie aus dem Programm gestrichen. Was steckt wirklich hinter dem plötzlichen Serien-Aus im Ersten?

Die "Vorstadtweiber" Adina Vetter (hinten), Gerti Drassl (l), Nina Proll (vorne) und Maria Köstlinger hat die ARD aus dem Programm genommen. Bild: picture alliance /Malte Christians/dpa

Die "Vorstadtweiber" haben sich zu einer Kultserie entwickelt. Doch Fans der ARD-Serie werden jetzt enttäuscht. Der Sender wird die vierte Staffel nicht mehr ausstrahlen. Was hinter der Entscheidung steckt, gab der öffentlich-rechtliche Sender gegenüber "Bild" bekannt.

Aus für "Vorstadtweiber": Lag es an der Quote?

Die ARD-Sprecherin Silvia Maric bestätigte gegenüber "Bild": "Die vierte Staffel der "Vorstadtweiber' wird es im Ersten nicht geben." Obwohl die Staffel bereits abgedreht ist und im österreichischen Fernsehen (ORF) gezeigt wurde, fällt die Serie um vier Wiener Frauen aus dem Sendeplan. Schuld daran sollen laut der Sendeanstalt die Zuschauer sein. Diese hätten "für diese Serie nicht so ein Faible entwickelt", sagt Silvia Maric. Das heißt, die Quote war zu schlecht.

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"Vorstadtweiber"-Darstellerin Nina Proll: Das steckt für sie hinter der Absetzung

Die Hauptdarstellerin Nina Proll versteht den Grund hinter dem Aus nicht, wie sie "Bild" erzählte. "Ich finde es sehr schade, dass die ARD die 'Vorstadtweiber' nicht mehr sendet." Sowohl in Österreich als auch in Deutschland habe die Serie viele Fans, sagt die Schauspielerin. "Ich kann das nicht verstehen. Die früheren Staffeln liefen super, aber die ARD stellt sich quer."

Ihrer Meinung nach stecken dahinter keine miesen Einschaltquoten, sondern etwas ganz anderes. "Ich vermute, die zuständigen Redakteure hatten es satt, sich ständig anzuhören, dass wir Österreicher lustiger und mutiger sind. Das höre ich nämlich dauernd von deutschen Kollegen. Aber ich hoffe, da findet noch ein Umdenken statt", wird Nina Proll zitiert.

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bos/loc/news.de

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