28.08.2019, 09.05 Uhr

Juan Carlos: Ehemaliger König von Spanien versehentlich für tot erklärt

Juan Carlos ist gestorben – das behauptete zumindest eine spanische Zeitung. Wie es zu der technischen Panne kam und welche anderen Royals angeblich schon das Zeitliche gesegnet haben.

Juan Carlos von Spanien wurden am Samstag drei Bypässe gelegt. Bild: picture alliance/Esteban Felix/AP/dpa

Juan Carlos von Spanien wurden am Samstag drei Bypässe gelegt. Zwar ist der ehemalige König noch etwas geschwächt, aber auf dem Weg der Besserung.

Spanische Zeitung verbreitet Tod von Juan Carlos

Totgeglaubte leben länger – das gilt auch für Juan Carlos von Spanien. Der ehemalige König wurde von der Zeitung „El País" versehentlich für tot erklärt. Die spanische Publikation berichtete am Samstag gegen 15:30 Uhr auf seiner Online-Seite, dass der 81-Jährige durch „Komplikationen" bei seiner Herz-Operation gestorben sei. Der falsche Nachruf war zwar nur wenige Minuten online, doch bis dahin hatten ihn schon Dutzende Internet-Nutzer gelesen und über die sozialen Netzwerke geteilt. „El País" entschuldigte sich für den Fehler und erklärte, dass der Artikel irrtümlicherweise aufgrund eines „Algorithmusfehlers" veröffentlicht wurde.

Juan Carlos geht es nach dem Eingriff den Umständen entsprechend gut. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung.

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Der Grund für Todesmeldungen

Der ehemalige König Juan Carlos von Spanien ist nicht der einzige Royal, der schon zu Lebzeiten für tot erklärt wurde. Prinz Philip ist bereits öfter in den Medien und sozialen Netzwerken gestorben. Im Mai 2017 machte die falsche Todesmeldung von König Harald von Norwegen die Runde. Und im Juni dieses Jahres hat angeblich König Konstantin von Griechenland das Zeitliche gesegnet – wieder ein Irrtum.

Warum diese technischen Pannen passieren, ist einfach zu erklären: Presseagenturen haben Todesmeldungen oft schon Jahre vorher angefertigt, um im tatsächlichen Fall so schnell wie möglich reagieren zu können. Ab und zu werden die Berichte dann schon vorab aus Versehen veröffentlicht und sorgen für jede Menge Verwirrung.

AH/add/news.de

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