10.08.2019, 07.45 Uhr

Meghan Markle: Geheimakte enthüllt: So manipuliert die Herzogin die Öffentlichkeit

Jetzt veröffentlichte Geheimdienst-Dokumente enthüllen, wie sich Meghan Markle darum bemüht hat, ihr Image aufzupolieren. Ihre größte Sorge galt bei ihrem Besuch in New York dem Eindruck, den sie medial machen könnte.

Meghan Markle hat in New York den Geheimdienst benutzt, um ihr Image zu wahren. (Symbolbild) Bild: picture alliance/Joel C Ryan/Invision/dpa

Eigentlich handelte es sich nur um einen Ausflug zum Abendessen, als Meghan Markle im Februar "The Mark Hotel" in New York verließ. Doch die Geheimdienst-Dokumente, die der britischen "DailyMail" vorliegen, lesen sich wie ein Spionage-Roman. Sie offenbaren, welchen Wert Meghan Markle auf die öffentliche Wahrnehmung legt.

Meghan Markle verzichtet auf Sicherheit, um nicht aufzufallen

Wie aus dem Bericht des "Diplomatic Security Service" hervorgeht, gab es schon vor der Ankunft zur Geschenkeparty für Prinz Archie Probleme. Die britische Botschaft teilte mit, dass keine Diplomaten-Sicherheit erwünscht sei, da man auf der privaten Reise lieber unter dem Radar bleiben wolle.

Als Meghan sich später jedoch noch mit Freunden in einer Bar treffen wollte, ließ sie sich von der amerikanischen Diplomatensicherheit unterstützen. Die Dokumente zeigen, dass sie darum bat, ihre Abfahrt an einen Seiteneingang zu verlegen. Ihr Ansprechpartner beim Sicherheitsdienst soll sie darauf hingewiesen haben, dass die Paparazzi und Schaulustigen sehen werden, wenn sich die Fahrzeuge zum Nebenausgang bewegen.

Meghan, Duchess of Sussex: Nur nicht den Eindruck erwecken, die Aufmerksamkeit zu genießen

Übersetzt liest sich der Bericht wie folgt: Der VIP (Meghan Markle) erklärte, dass sie die Erscheinung ihrer Abfahrt ändern möchte, damit es eher so aussieht, als würde sie versuchen, aus dem Hotel zu schleichen, anstatt den Haupteingang zu verwenden und auszusehen als würde sie die mediale Aufmerksamkeit genießen.

Auch für dieses Manöver erntet sie Kritik. Nicht nur, weil sie sich eh schon auf einer $500.000 teuren Reise befand, sondern auch weil sich die Fans der Royals ein authentisches Mitglied für die britische Königsfamilie wünschen. Abgekartete Auftritte können nur selten Sympathien wecken.

Geheimdienst möglicherweise als einziger mit Meghan Markle zufrieden

Zwar konnten die als "geheim" eingestuften Dokumente mit dem amerikanischen "Freedom of Information Act" veröffentlicht werden, doch scheint ausgerechnet das "Bureau of Diplomatic Security" am zufriedensten zu sein. Trotz der Fotografen und Schaulustigen gab es keine Versuche die Absperrbänder des Sicherheitsdienstes zu überwinden. Und obwohl das Ziel und die Route von Meghan Markle an die Presse geflossen sind, gab es keine Probleme.

Anders dürfte das für die Herzogin von Sussex aussehen. Sie steht nun in der Kritik, zu sehr zu versuchen, die öffentliche Aufmerksamkeit zu lenken, nachdem sie den Geheimdienst darum bemüht hat, das informelle Treffen mit der Journalistin Gayle King und ihrer besten Freundin Jessica Mulroney ins rechte Licht zu rücken. Besonders die Briten mögen es nicht, wenn ihnen Reichtum und Einfluss unter die Nase gerieben werden.

luj/hos/news.de

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