19.07.2019, 10.11 Uhr

Prinz Harry und Meghan: Privatleben vor royalen Verpflichtungen - sie pfeifen auf ihre Berater

Harry und Meghan stellen ihr Privatleben mit Baby Archie über ihre royalen Verpflichtungen. Ein Experte sieht das kritisch. Denn damit schlittern sie in eine Katastrophe nach der anderen.

Prinz Harry und Meghan Markle treffen ihre eigenen Entscheidungen - und verärgern damit das britische Volk. Bild: picture alliance/Chris Jackson/PA Wire/dpa

Prinz Harry und Meghan haben ihren eigenen Kopf. Anders als andere britische Royals brechen sie gerne mit Traditionen und leben nach ihren eigenen Vorstellungen. Damit tun sie sich aber keinen Gefallen. Ihre Alleingänge stehen in einem harten Kontrast zu ihrem Leben als öffentliche Person. An dem Balanceakt beiden Seiten gerecht zu werden, scheitern beide momentan aber kläglich. Vor allem von einigen ihrer jüngsten Entscheidungen war das britische Volk not amused.

Harry und Meghan verärgern das Volk

Das britische Volk ist nicht nur über die private Taufe von Archie Mountbatten-Windsor, oder die Tatsache, dass sie in Wimbledon keine Bilder von Meghan machen durften, erzürnt. Insbesondere ein Projekt macht wütend, die teure Renovierung ihres Wohnsitzes Frogmore Cottage. Das Paar steckte Millionen in ihr neues Zuhause und der britische Steuerzahler weiß nicht, was Harry und Meghan mit dem Geld gemacht haben.

Sie hören nicht auf ihr PR-Team – für Archie?

Dass sie sich mit ihren eigensinnigen Entscheidungen den Zorn der Briten zu ziehen, scheint beiden egal zu sein. Dabei fragt man sich, hören die der Herzog und die Herzogin von Sussex nicht auf ihr PR-Team? Royal Experte Russell Meyers vermutet in seinem Podcast "Pod save the Queen": Nein! Seiner Meinung nach ignorieren sie ihren Beraterstab komplett. Das alles für ihren Sohn, vermutet der Journalist. Sie entscheiden, was das Beste für ihre kleine Familie ist und das ist eine normale Kindheit für Archie, abseits der Medien.

"Das kommt von einem Mann, der vor den Kameras aufwuchs, im Licht der Scheinwerfer, der in der Vergangenheit sagte, dass er wünschte, niemals als Prinz geboren worden zu sein", sagt Katie Nicholl gegenüber der "Sun". Gerade Prinz Harry kämpft mit der Bürde, ein Prinz zu sein. Für seinen Sohn wünscht er sich ein anderes Leben. Dafür missachten sie jegliche Ratschläge ihres Presseteams.

Kein An- und Ausschalter für Privatsphäre

"Das Problem ist: Du kannst nicht mit einem Fuß drinnen und mit einem Fuß draußen stehen, und das ist die Debatte, die gerade geführt wird. Es ist, als schlitterten sie von einem Desaster ins nächste," vermutet Meyers.

Sie müssen sich entscheiden, sagt Russel Meyers: "Wenn es um den guten Willen ihnen gegenüber geht, dann sollten sie nicht bei jedem Event darauf rumtrampeln. Ich befürchte, sie müssen wirklich realisieren, wo sie in der Welt stehen, und man kann die Privatsphäre dann nicht einfach an- und ausstellen, wie man das gerade möchte". Als Mitglieder der royalen Familie können sie sich nicht einfach von ihren Pflichten lösen. Sie haben die Aufgabe, die Familie zu repräsentieren. Dafür müssen sie sich laut Experten mit ihrer Rolle anfreunden. Wen sie das nicht tun, bröckelt Ihr Image als weltoffenes und nahbares Paar immer weiter.

Lesen Sie hier: Völlig fertig! Haben die negativ Schlagzeilen sie gebrochen?

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bos/kum/news.de

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