08.07.2019, 20.10 Uhr

Sarah Jessica Parker: Sexuelle Belästigung! "Sex and the City"-Star-Star redet Klartext

"Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker hat über die #MeToo-Bewegung gesprochen. Dabei verriet die Schauspielerin, dass sie sich einst gegen einen "großen Filmstar" zur Wehr setzen musste.

Sarah Jessica Parker bei einem Auftritt in New York. Bild: JStone / Shutterstock.com/spot on news

Sarah Jessica Parker (54) musste sich offenbar zu Beginn ihrer Karriere gegen einen "großen Filmstar" zur Wehr setzen, der sich am Set "unangemessen" verhalten haben soll. Das hat die "Sex and the City"-Hauptdarstellerin nun in einem Radiointerview mit der NPR-Show "Fresh Air" verraten.

Sarah Jessica Parker musste sich gegen Filmstar wehren! Wurde sie sexuelle belästigt?

Parker erzählte in der Sendung, dass sie in den Monaten, nachdem die #MeToo-Bewegung begonnen hatte, erkannt habe, dass es in ihrem Arbeitsleben "unzählige Erfahrungen" mit Männern gegeben habe, die sich "schlecht und unangemessen" verhalten hätten. Früher habe sie das "weggeschoben", um weiterarbeiten zu können, sagte die Schauspielerin laut dem "Independent" in dem Interview. Sie wisse nicht, warum sie nicht mutiger oder mehr mitgenommen gewesen sei.

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"Sex and the City"-Star spricht über #MeToo-Bewegung

Parker erklärte demnach, dass sie nur ein einziges Mal gegen jemanden vorgegangen sei, der sich "unangemessen benahm". Diesen Mann habe sie ihrem Agenten gemeldet. Sie sei nicht mehr in der Lage gewesen, zu ertragen, wie schlecht sie sich fühlte, "wie unangemessen es war". Wer der Mann war, und was genau sie ihm vorwirft, verriet Parker nicht.

So wehrte sich Sarah Jessica Parker gegen ihren Peiniger

Nachdem sie ihrem Agenten davon erzählt habe, "änderte sich alles" innerhalb weniger Stunden, so Parker weiter. Sie berichtete, dass ihr Agent diesem Mann gesagt habe, dass sie ins nächste Flugzeug steigen und nicht zurückkommen werde, wenn er sich weiter so verhalte. Anschließend sei die Zusammenarbeit zwar nicht sehr angenehm gewesen, "aber ich musste nicht länger ängstlich sein und ich musste mich nicht vor einem möglichen Gespräch fürchten".

"Ich musste mir keine Witze über mich oder meine Figur anhören oder was die Leute dachten, zu was sie mich überreden könnten. All diese Männer. Das hörte auf. Die Person, von der ich dachte, dass sie wirklich der Anstifter war, war ein erwachsener Mann, ein sehr großer Filmstar", der sich wohl nicht mehr ändern würde: "Aber ich fühlte mich auf jeden Fall besser und sicherer, und ich konnte die Arbeit beenden, die ich zugesagt hatte."

sba/news.de/spot on news

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