04.05.2019, 15.53 Uhr

John Singleton tot: "2 Fast 2 Furious"-Regisseur wird im privaten Kreis beigesetzt 

US-Regisseur John Singleton ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Zwei Wochen zuvor hatte er einen schweren Schlaganfall erlitten. Heute hatte die Familie entschieden, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen.

John Singleton wurde nur 51 Jahre alt. Bild: shutterstock.com/ Kathy Hutchins/spot on news

US-Regisseur John Singleton ("2 Fast 2 Furious") ist tot. Er sei "im Kreise seiner Familie und Freunden friedlich entschlafen", teilte die Sprecherin der Familie Shannon Barr in einem Statement mit, das unter anderem der US-Seite "People" vorliegt. Singleton wurde 51 Jahre alt.

John Singletons Beerdigung findet im privaten Kreis statt

Am kommenden Montag (6. Mai) wird der verstorbene Regisseur John Singleton (1968-2019) in privater, kleiner Runde in Los Angeles beerdigt. Es sei ein "sehr kleines, intimes Lebewohl für die Familie und sehr enge Freunde" geplant, berichtet die Seite "USA Today" und bezieht sich dabei auf die Sprecherin der Hinterbliebenen, Shannon Barr.

Die Öffentlichkeit könne sich demnach "in einigen Wochen" bei einer größeren Zeremonie von dem Filmemacher verabschieden.

John Singleton ist tot: US-Regisseur stirbt nach Schlaganfall mit 51 Jahren

Der mehrfach Oscar nominierte Regisseur hatte am 17. April einen schweren Schlaganfall erlitten. Danach lag er im Koma. Am heutigen Montagmorgen hatten sich seine Angehörigen dazu entschlossen, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen. Dies sei eine "qualvolle Entscheidung gewesen", heißt in der Mitteilung weiter.

John Singleton gestorben: Erster Afroamerikaner, der für einen Regie-Oscar nominiert wurde

Singelton heimste mit seinem Debütfilm "Boyz n the Hood - Jungs im Viertel" 1992 gleich zwei Oscar-Nominierung ein. Er war nicht nur der erste Afroamerikaner, sondern auch der jüngste Regisseur, der in der Kategorie "Beste Regie" nominiert wurde.Er selbst war in dem für Bandenkriminalität bekannten Stadtteil South Central L.A. aufgewachsen.

Danach führte der siebenfache Vater Regie bei Filmen wie "Poetic Justice", "Shaft - Noch Fragen?", "Vier Brüder" und "Atemlos - Gefährliche Wahrheit". Als Produzent zeichnete er sich unter anderem für das Drama "Hustle & Flow" verantwortlich.

Trauer um John Singleton: Freunde und Kollegen nehmen Abschied

Nun trauert ganz Hollywood um den schwarzen Wegbereiter."Ruhe in Frieden mein Freund", schrieb Oscar-Preisträgerin Halle Berry auf Twitter. Sie könne es nicht fassen, dass Singleton gestorben sei, erklärte die Schauspielerin. Regina King, die in diesem Jahr für das Drama "If Beale Street Could Talk" den Oscar als beste Nebendarstellerin holte, würdigte Singleton als einen "der Größten". "Dein Geist wird ewig leuchten", schrieb die Schauspielerin auf Instagram.

"Get Out"-Regisseur Jordan Peele würdigte seinen Kollegen als "mutigen Künstler" und als "wahre Inspiration". "Seine Vision hat alles verändert", schrieb Peele auf Twitter. "Er hat vielen jungen Filmemachern den Weg bereitet", schrieb Hollywood-Star Samuel L. Jackson in einem Tweet. Gruselmeister John Carpenter ("Halloween") lobte ihn als talentierten Regisseur und gütigen Mensch, der viel zu jung gestorben sei.

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sba/news.de/spot on news/dpa

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