16.04.2019, 18.45 Uhr

Loreal: Notre-Dame: Apple, L'Oréal und Co. sichern Millionen-Spenden zu

Ein Lichtblick: Kaum ist das Feuer in Notre-Dame endlich gelöscht, versprechen mehrere Unternehmen und gut betuchte Privat-Personen großzügige Spenden für den Wiederaufbau.

Die Kathedrale Notre-Dame soll schnellstmöglich wieder aufgebaut werden Bild: imago images / Le Pictorium/spot on news

Kaum ist das verheerende Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame gelöscht, plant Frankreich schon den Wiederaufbau. "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Präsident Emmanuel Macron (41) noch am Ort des Geschehens. Aber: Der Schaden ist enorm. Für den Wiederaufbau braucht es Geld, viel Geld. Nun haben sich einige Unternehmen und französische Millionäre eingeschaltet und Spenden zugesagt. Eine Summe von rund 600 Millionen Euro soll schon bereitstehen.

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Neben staatlichen Geldern gab es bereits Zusagen zwei sehr hoher privater Spenden von zwei französischen Unternehmern. Die Familie Pinault kündigten an, 100 Millionen Euro bereitzustellen. Die Pinault-Familie hält über die Firmenholding Kehring große Anteile an Luxus-Marken wie Gucci, Yves-Saint-Laurent oder Puma. Bernard Arnault (70), Anteilseigner von Unternehmen wie Christian Dior, Louis Vuitton oder Moet, verdoppelte auf 200 Millionen Euro.

Ebenfalls 200 Millionen Euro will die Familie Bettencourt, die Haupteigner des Kosmetikkonzerns L'Oréal, spenden. Das französische Mineralölunternehmen Total versprach zudem 100 Millionen Euro. Damit stünden bereits 600 Millionen Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Auch in Übersee will man sich beteiligen. Apple-Chef Tim Cook (58) schrieb via Twitter: "Apple wird sich mit einer Spende am Wiederaufbau beteiligen, um das kostbare Erbe von Notre Dame auch für zukünftige Generationen wiederherzustellen." Eine genaue Summe nannte Cook dabei nicht.

Weitere Unternehmen beteiligen sich

Der Milliardär Marc Ladreit (78) will zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen. Ebenso wie das Bauunternehmen Bouygues. Eine Million Euro kommen von der Beraterfirma Cap Gemini. Eine Beteiligung kündigten auch der Baukonzern Vinci und die französische Bank BNP Paribas an, ohne eine genaue Summe zu nennen. Auch der Zusammenschluss der französischen Profifußballclubs versprach finanzielle Unterstützung.

Die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine hatte zuvor bereits eine Spendensammlung gestartet. Auf Twitter heißt es: "Damit Notre Dame aus der Asche wiedergeboren werden kann, starten wir einen internationalen Aufruf." Der Brand hat große Teile des Dachstuhls zerstört sowie den kleinen Spitzturm in der Mitte des Dachs zum Zusammensturz gebracht. Die berühmte Fassade und die beiden Haupttürme sollen aber gerettet worden sein.

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